Athen – Die Wiege der Demokratie

Die politische Bedeutung der Stadt Athen für Antike wie Moderne ist unbestritten, gilt aber auch bis heute als wahres Zentrum der Kultur. Daher sollte ein Besuch in dieser Stadt gut überlegt sein, denn es gibt viel zu sehen und zu besuchen.

Kaum eine andere Stadt in Europa verfügt über derart viele erhaltene Monumente aus der Antike wie Athen. Neben der Akropolis mit Parthenon und Erechtheion gehören die griechische und die römische Agora mit dem Tempel des Hephaistos und dem Turm der Winde zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten.

Evangelischer Friedhof

Fürwahr gab es im letzten Jahrhundert viele kleinere Friedhöfe die in den Innenstädten angesiedelt waren, so auch dieser. Immer weiter frisst sich die Natur in die Steine und scheint als Sieger vom Platz zu gehen.

Nahezu ein Jahrhundert diente der alte evangelische Friedhof den ev. Christen in dieser Kleinstadt als Begräbnisstätte für ihre Verstorbenen. 1825, direkt hinter der dazugehörigen Kirche und damit im langsam wachsenden Ortszentrum angelegt, entwickelt sich der zunächst nur spärlich bepflanzte, von Mauern und Hecken eingefasste Friedhof zur Idealvorstellung eines Parks. Insgesamt befinden sich auf dieser kleinen Ruhestätte 149 Gräber, das älteste stammt aus dem Jahre 1828 – drei Jahre nach der Eröffnung des Friedhofs.

Kokslöschlokomotive

Nach langer Zeit wieder einmal etwas aus der Kategorie „Lost Metal“. Hierbei handelt es sich um eine Kokslöschlokomotive. Die wurde im Bergbau hauptsächlich dazu verwendet Kokserzeugnisse auf einem Löschgleis von einem zum anderen Ort zu transportieren. Die ersten Fahrzeuge dieser Art wurden zwischen 1937 – 1987 gebaut.

Radrennbahn im V.

Der letzte Renntag ist schon lange her. Nur die wunderschöne alte Tribüne und die langgezogenen Kurven erinnern heute noch an die 1923 erbaute Rennbahn.

Die Blütezeit dieses Ovals waren die 50er und 60er Jahre. Höhepunkt dabei die „Jagd in der Nacht“, ein Mannschaftsrennen nach Sechstageart mit internationalen Spitzenfahrern. Das Debüt mit Volksfestcharakter,  lockte 1938 knapp 10.000 Zuschauer an. Eine ganz besondere Attraktion bildete ebenfalls das sog. „Steherrennen“, bei denen Einzelfahrer im Windschatten spezieller Motorräder als Schrittmachern sehr hohe Geschwindigkeiten erreichten. Radsportidole wie Rudi Altig war ebenso auf der Rennbahn unterwegs wie sein Bruder Willi.

1975 kam das Aus für das 400-Meter-Oval. Der Belag der Rennbahn wurde immer baufälliger und das Interesse der Zuschauer verflachte zusehends.

Fort X

Das hier gezeigte Fort wurde im Jahre 1819 erbaut und war eines von insgesamt elf linksrheinischen detachierten Forts. Die Forts wurden zur Verstärkung der Stadtverteidigungsanlagen einer großen Stadt, im Halbkreis vor der Stadtmauer, zwischen 1816 – 1847, errichtet. Das Fort X wurde bereits 1825 in seiner ersten Version fertig gestellt.

Das Fort X ist in seinem heutigen Erhaltungszustand einmalig. Der heutige Bauzustand ist eine Mischung aus den letzten Modernisierungen der 1860er Jahren und der Zeit 1882-1891, als Fort X in die neue Stadtumwallung integriert war. Die Beschädigungen im 2. Weltkrieg, der Teilabriss des Kehltambours in 1960er Jahren sowie die Rekonstruktion der beschädigten Teile waren die zuletzt durchgeführten Veränderungen. 

Die als Fort X bekannte Festung muss für 3,2 Millionen Euro in Stand gesetzt werden. So viel soll es kosten, um Dächer, Fassaden und Fenster zu sanieren. Aktuell dringt Feuchtigkeit ins Gemäuer.

Siehe auch: Fort IX und Fort IV

 

Santorin

Die traumhafte Architektur und die einzigartige Geologie haben Santorin zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der griechischen Inseln gemacht. Nicht ohne Grund findet man auf der ganzen Welt Fotos von Santorin. Die Insel zeigt sich so typisch griechisch, dass es schon fast unwirklich erscheint. Jedes der bekannten blau-weiß dominierten Postkartenmotive verblasst vor der beeindruckenden Realität, die man nur begreifen kann, wenn man sie selber einmal erlebt hat. Der einzigartige Ausblick von der bis zu 300 m hohen Steilküste ist einer der spektakulärsten Eindrücke, den die Kykladen ihren Besuchern bieten können. Taucht ein in diese wunderbare Farbwelt 😛

Metéora-Klöster

Was für ein Anblick!!! Der Mund bleibt einem förmlich offen stehen, wenn die Metéora-Klöster. Eine Autostunde von der griechischen Hafenstadt Volos entfernt, liegen diese traumhaften Gebilde im Bergmassiv des Pindos-Gebirges.

Der Name Metéora leitet sich von meteorizo ab, was „in die Höhe heben“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen. Die ersten nachgewiesenen Einsiedeleien gibt es in Metéora seit dem 11. Jahrhundert.

Steinkohlezeche H.

Diese stillgelegte Steinkohlezeche ist eine wahre Freude für das geschulte „Fotografenauge“! Einer der schönsten Orte, die ich in letzter Zeit besucht habe.

Der erste Schacht zur Förderung der Steinkohle wurde ca. 1850 gelegt, aber nach einem Unfall im Jahre 1877 wieder geschlossen. Erst 30 Jahre später (1907) erfolgte die Wiedereröffnung und bis 1977 wurde dort Kohle gefördert. Die Zeche war mit vier Schächten (zwei davon direkt auf dem Gelände) das wichtigste Unternehmen für die gesamte Region.

Zwar stehen Teile des Gebäudes unter Denkmalschutz, aber bedingt durch leere Staatskassen wird das Gelände leider wohl nicht saniert werden können. Aktuell geht man davon aus, dass 2015 mit dem Abriss dieser wunderschönen Anlage begonnen werden soll.

Raststätte Dreilinden

Die Raststätte am ehemaligen Grenzkontrollpunkt Dreilinden in Zehlendorf, einer der bedeutsamsten Erinnerungsorte diesseits und jenseits der Avus der deutsch-deutschen Teilung, steht seit 2002 leer und wartet auf seine neue Bestimmung. 

Ursprünglich wurde die Raststätte 1973 eröffnet und war sehr beliebt bei Lkw-Fahrern und hatte viele Stammkunden. Seit Jahren wird ein geeigneter Käufer für dieses Objekt gesucht, besonders für den großen Bruder auf der gegenüberliegenden Seite. Aber wer das denkmalgeschützte Gebäude erwerben wird, muss sich im Klaren darüber sein, dass die Investition sehr hoch ausfallen wird. 

Beelitz Heilstätten – Kesselhaus Nord

Die Beelitzer Heilstätten wurden natürlich über ein Heizkraftwerk versorgt. Von 1898 bis 1902 wurde der erste Teil fertiggestellt. Das Heizkraftwerk, bestehend aus zwei Heizhäusern, lieferte Strom für alle 64 Gebäude auf dem 200 Hektar großen Areal der Lungenheilstätten.

Die gesamte Heizkraftanlage bestand damals aus dem  Kesselhaus Nord, dem Kessel- und Maschinenhaus Süd, einem 44 m hohen Wasserturm, vier Pumpenhäusern und des dazugehörigen Gleisanschlusses. Bis 1975 war die Kraft-Wärme-Kopplung aktiv, danach wurde bloß noch Wärme erzeugt. 1994 wurde die Anlage stillgelegt und lediglich die Wasseraufbereitung weiter betrieben.

Weitere Fotos: 

Beelitz Heilstätten – Bäckerei

Beelitz Heilstätten – Männersanatorium

 

Beelitz Heilstätten – Männersanatorium

Die Heilstätten war eine von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten Arbeiter-Lungenheilstätten mit einer Gesamtfläche von 200 Hektar und mehr als 60 Gebäuden. Erbaut wurde dieser riesige Komplex zwischen 1898 und 1930.

Die Bereiche waren nach Geschlechtern getrennt. So existierten westlich der Landstraße die Frauen-Heilstätten und -Sanatorien und östlich derselben die Männer-Heilstätten und -Sanatorien. Hinzu kamen diverse Betriebsgebäude wie z.B. Bäckerei, Metzgerei, Wäscherei, Heizkraftwerk und vieles mehr.

Bei den hier gezeigten Fotos handelt es sich um das Männersanatorium. Dieses wurde am 05. Mai 1902 eröffnet und zum ersten Mal belegt. Bei den Kurpatienten handelte es sich meist um arme einfache Arbeiter aus Berlin und Umgebung, die dort Tuberkulose auskurieren sollten. 

Beelitz Heilstätten – Bäckerei

Beelitz Heilstätten – Kesselhaus Nord

Beelitz Heilstätten – Bäckerei

Aus dem Jahre 1926 ist die Bäckerei auf dem Gelände der Beelitz Heilstätten. Zu Hochzeiten wurden im Jahr schätzungsweise 30.000 Brote und 1.000.000 Brötchen gebacken.

Beelitz Heilstätten – Kesselhaus Nord

Beelitz Heilstätten – Männersanatorium

La Textile de Pepinster

Ein weiteres Beispiel der längst verstorbenen Textilindustrie in Belgien. Die 1838 erbaute Spinnerei (mit eigener Dampfmaschine) entstand in der Blütezeit der Textilindustrie und galt zu diesem Zeitpunkt als eine der größten ihrer Art. 1881 kam eine Kammgarnfabrik hinzu, und ab 1902 wurde die Elektrizität genutzt. 1939 wurde das Areal durch einen Brand zerstört und, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, erst 1946 wieder errichtet.

1962 wurde die Fabrik mit dem gesamten Gelände von einem deutschen Industriellen übernommen, aber 1976 endgültig stillgelegt. Danach zogen hier diverse Kleinbetriebe ein. Ein Großteil der Hallen wurde 2012 abgerissen. Lediglich die tolle Fassade steht unter Denkmalschutz.

Dülmener Wildpferde im Merfelder Bruch

Wenige Kilometer westlich der nordrhein-westfälischen Stadt Dülmen existiert schon seit frühesten Zeiten eine Herde wilder Pferde – die Wildpferde im Merfelder Bruch, einem weitläufigen Moor- und Heidegebiet.

Die eingezäunte Fläche des Merfelder Bruchs umfasst heute eine Fläche von rund 3,5 Quadratkilometern. Hier sind die Pferde völlig sich selbst überlassen. Die Herde besteht samt Fohlen im Durchschnitt aus rund 400 Tieren. Das Gelände aus Weide, Moor, Heideflächen, Birkengestrüpp sowie Hochwald mit Nadelwäldern und Eichenbeständen bietet abwechslungsreiche Nahrung und ausreichend Deckung und Schutz. Ein Ausflug der sich wirklich lohnt!!!

Nähere Informationen unter: http://www.wildpferde.de

Casa de José Simões Dias

Gegenüber der großen Universität einer portugiesischen Studentenstadt liegt das einmalige Anwesen  von José Simões Dias, einer der größten portugiesischen Dichter und Poeten. Zwar versuchen die Portugiesen das Anwesen noch zu restaurieren, aber leider ist schon sehr viel zerfallen.

Bienenstock der Vergangenheit

Mal ein ganz anderer Lost Place ist mir gestern an einer Waldlichtung begegnet – Ein mutwillig zerstörter Bienenstock.  😕

Anscheinend hat da jemand über die Wintermonate seine wahre Freude daran gehabt diese Bienenstöcke samt Behausung zu zerstören. Keine Ahnung warum man das macht, schlichtweg unbegreiflich!  Jedenfalls wird es an dieser Waldlichtung keinen Honig mehr geben  🙁

Die vergessene Parkanlage

Es ist noch nicht einmal ganz drei Jahre her, als dieser Park in den Mittelpunkt des Weltgeschehens rückte und Millionen von Besuchern ein schönes Erlebnis bot. Ein riesiges Areal lud damals die Besucher zum Schwärmen, Bewundern und Verweilen ein.

Nach Ende des Events wurde der größte Teil der Parkanlage wieder zurück- bzw. abgebaut. Nun erinnern nur noch einige wenige Pavillons, Gebäude und andere Hinterlassenschaften an den einstigen schönen Themenpark und auch diese zeigen erste Verfallserscheinungen.

Die letzte „Ruhestätte“ in einem Abbaugebiet

Normalerweise sollte der Friedhof die letzte Ruhestätte der Verstorbenen sein. Vor allem aber sind Friedhöfe i. d. R. dafür bestimmt den Angehörigen ein ungestörtes Totengedenken in einem Raum zu ermöglichen, der deutlich von dem der Lebenden abgetrennt ist. SOLLTE! Denn ein Braunkohleabbaugebiet macht auch vor diesem Ort nicht Halt, genau so wenig wie vor einem Gotteshaus.

Schon fast makaber erscheint es da, wenn man über den kleinen Friedhof z. B. in Immerath schlendert. Die gespenstige Ruhe wird nur durch das dumpfe Brummen der Bagger unterbrochen. Lediglich kleine Holzpflöcke mit Edding beschriftet, Plastikblumen oder alte Kerzen erinnern noch daran, dass hier und da einmal ein Grab gewesen sein muss. Einige wenige Ruhestätten wurden mit der Zeit von der Natur völlig vereinnahmt. Was wohl aus diesen Gräbern werden wird? Vergessen? Keine Nachkommen? Kein Interesse? – Fragen über Fragen und keine Antwort. Ein kleiner gelber Zettel der Friedhofsverwaltung erscheint da fast als schlechter Scherz: Das Grab sei ungepflegt! Na und? Wenn interessiert das jetzt noch?

Wer mehr Informationen über den Tagebau Garzweiler, seine Dörfer und Geschichten erfahren möchte, sollte unbedingt HIER klicken! Der Fotograf Arne Müseler begleitet Garzweiler als Fotoprojekt bis zum bitteren Ende! 

Siehe auch:

Borschemich – Eine Geisterstadt inmitten des Tageabbaus, Der letzte Auftritt von St. Martinus, Pfarrkirche St. Lambertus – Der Tod eines Gotteshauses, Immerath – Ein Dorf stirbt, Gärtnerei Coenen, Braunkohletageabbau Pesch, Lützerath – Der letzte Kampf

Funchal – Europas malerischste und sauberste Hauptstadt

Die heutige Stadt Funchal, die Hauptstadt Madeiras, hat sich seit den früheren Zeiten, sehr verändert. Es ist eine moderne, kosmopolitische, dynamische Stadt, die bekannt ist für ihre vielen erstklassigen Restaurants & Cafés, hervorragenden Hotels, wunderschöne Altstadt und das ganzjährig warme Klima und natürlich für ihren berühmtesten Export – den Weltklasse-Fußballspieler Cristiano Ronaldo. Kurz gesagt, die Stadt ist für ihren Stil und ihr Wesen bekannt.

Vieles gibt es zu bestaunen. Sind es auf der einen Seite die tollen Graffitis in der Altstadt, so ist es auf der anderen Seite die spektakuläre Hafeneinfahrt, die als einer der schönsten weltweit gilt. Funchal ist Vielseitig und doch hat man auch das Gefühl die Zeit sei stehen geblieben … man nimmt sich die Ruhe und lässt sich einfach treiben.

Siehe auch:

Madeira – Die Blumeninsel im Atlantik

Madeira – Die Blumeninsel im Atlantik

Die Insel Madeira liegt im Atlantik ungefähr 560 km von Marokko und bietet so viel Abwechslung, wie man sie kaum irgend woanders finden wird.. Die Insel ist eine autonome Region Portugals. Die Hauptstadt ist Funchal. Die Berggipfel sind stufenförmig bis aufs Festland, grüne Täler und Kliffs geben den Inseln eine ungewohnte Schönheit. 

Das herrliche Klima wird nur ab und zu von einem warmen Wind aus der Sahara gestört. Madeira wird oft ‚die Blumeninsel‘ genannt, weil sie ganzjährig eine große Blütenpracht zeigt. Neben dem Tourismus sind Zuckerrohr, Fischerei, Madeirawein und Bananen die wichtigsten Einnahmequellen für den Export. Besonders sehenswert sind wohl die zahlreichen Wanderwege und die sog. Levadas. Auf jeden Fall sollte jeder mind. 1x eine dieser Touren machen und in eine der gemütlichen Bars einkehren.  😉

Siehe auch:

Funchal – Europas malerischste und sauberste Hauptstadt

Calhau de São Jorge Ruinen

 

 

Der letzte Auftritt von St. Martinus

Ein letztes Glockengeläut – der letzter Gruß der 107 Jahre alten Kirche … Nun ist auch die St. Martinuskirche in Borschemich kein heiliger Ort mehr.

Am 23. November 2014 wurde das Gotteshaus entwidmet, das ewige Licht gelöscht und dadurch zum Abriss frei gegeben. St. Martinus in Borschemich (alt) ist nach St. Lambertus in Immerath (alt) die zweite katholische Kirche, die auf dem Stadtgebiet Erkelenz profaniert worden ist. Die Orgel wurde wegen des anstehenden Tagebaues bereits im März 2013 ausgebaut. Sie wurde restauriert und in die Pfarrkirche St. Lambertus Erkelenz eingebaut. Seit der feierlichen Orgel-Neu-Weihe am 29. September 2013 ist sie dort als Chororgel im Einsatz.

Doch anders als bei St. Lambertus in Immerath werden die vier Glocken, die drei Turmuhren, das „Turmbesteck“, die heiligen Sakramente und der größte Teil der Einrichtung in die neue Kapelle in Neu-Borschemich gebracht und weiter verwendet.  

Wer mehr Informationen über den Tagebau Garzweiler, seine Dörfer und Geschichten erfahren möchte, sollte unbedingt HIER klicken! Der Fotograf Arne Müseler begleitet Garzweiler als Fotoprojekt bis zum bitteren Ende! 

Siehe auch:

Borschemich – Eine Geisterstadt inmitten des Tageabbaus, Die letzte „Ruhestätte“ in einem Abbaugebiet, Pfarrkirche St. Lambertus – Der Tod eines Gotteshauses, Immerath – Ein Dorf stirbt, Gärtnerei Coenen, Braunkohletageabbau Pesch, Lützerath – Der letzte Kampf

 

Borschemich – Eine Geisterstadt inmitten des Tageabbaus

Spätestens 2017 dürfte von dem beschaulichen Örtchen Borschemich nichts mehr übrig sein, denn dann hat das Dorf das gleiche Schicksal ereilt wie Immerath und zuvor bereits Pesch.

Der Abriss von Alt-Borschemich begann 2012 und soll voraussichtlich bis Ende 2015 abgeschlossen sein. Die Kirche St. Martinus wurde im November 2014 profanisiert. Als Birsmiki wurde der Ort erstmals im Jahre 898 urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten Dörfern im Braunkohle Tageabbau Garzweiler II. Einst lebten hier knapp 800 Personen, aktuell sind es noch ca. 20.

Bei einer Tour durch das Dorf ist es gespenstisch still. Der Wind spielt mit den Fensterläden, die Vorgärten und auch der Friedhof bieten den Schaulustigen ein trauriges Bild. So werden nicht nur das St. Josefskloster aus dem Jahr 1688, die Pfarrkirche St. Martinus und das Wasserschloss Haus Paland einfach ausradiert. Es bleiben lediglich die Erinnerungen die irgendwann verblassen werden …

Wer mehr Informationen über den Tagebau Garzweiler, seine Dörfer und Geschichten erfahren möchte, sollte unbedingt HIER klicken! Der Fotograf Arne Müseler begleitet Garzweiler als Fotoprojekt bis zum bitteren Ende! 

Siehe auch:

Der letzte Auftritt von St. Martinus, Die letzte „Ruhestätte“ in einem Abbaugebiet, Pfarrkirche St. Lambertus – Der Tod eines Gotteshauses, Immerath – Ein Dorf stirbt, Gärtnerei Coenen, Braunkohletageabbau Pesch, Lützerath – Der letzte Kampf

 

Street Art & Graffiti auf Madeira

Auf einer meinen letzten Reisen habe ich in Funchal, der Hauptstadt Madeiras, extrem viele und schöne Street Art Malereien und Graffitis gefunden. Ein wirklich tolles Projekt, denn um die marode Altstadt zu verschönern und wieder attraktiver zu gestalten wurden Künstler aufgerufen Farbe ins Spiel zu bringen. Das Ergebnis dieser bunten Vielfalt wollte ich euch nicht vorenthalten  😉