Um den Flughafen Berlin-Tempelhof ranken sich zahlreiche Gerüchte und Geschichten und lassen daher viel Platz für Fantasien. Unter dem Hangar des Flughafens verlƤuft eine riesige Tunnelrƶhre. Hier montierte die Wehrmacht im Dritten Reich, unter der Nutzung von Zwangsarbeitern, tausende Jagdflugzeuge des Typs JU-87, besser bekannt als āStukaā. Ebenso finden sich auf dem GelƤnde zahlreiche LuftschutzrƤume, in der die damaligen Mitarbeiter und ihre Familien in BombennƤchten Schutz suchen konnten. Besonders gut erhalten sind die originalen Wandmalereien von Wilhelm Busch. Diese sollten den Kindern die BombennƤchte ertrƤglicher machen.
Das Highlight ist allerdings der ruĆgeschwƤrzte Filmbunker. Damals galt der Bunker als einer der modernsten und geheimsten im ganzen Reich. Leider ging er in den letzten Kriegstagen in Flammen auf und das Film- und Fotomaterial wurde komplett zerstƶrt. Was auf den Bildern zu sehen war konnte nie herausgefunden werden und gibt zahlreiche RƤtsel auf.
Aber auch die jüngere Geschichte spiegelt sich in den Katakomben des Flughafens wieder. WƤhrend er amerikanischen Besetzung des Zentralflughafens Berlin-Tempelhof waren an diesem Ort bis zu 1500 Soldaten stationiert. So finden sich auch heute noch hier Dinge des alltƤglichen Bedarfs wie z.B. die Sporthalle des damaligen Basketballteams „Berlin Braves“.
Siehe auch: Flughafen Berlin-Tempelhof