Mitten in einer kleinen Siedlung liegt dieses kleine, fast unscheinbare HƤuschen. Seit vielen Jahren steht es nun leer und dennoch hat es etwas magisches, fast mystisches an sich. Das Haus von Tante Paul war viele Jahrzehnte Lebensmittelpunkt einer GroĆfamilie aus einer lƤngst vergessenen Zeit. Nur noch wenige Relikte lassen den Besucher in Erinnerungen schwelgen.
Schlagwortarchiv: Urban Exploration
Betonmischwerk
Der einstige GroĆanbieter für Transportbeton, Stahlfaserbeton, FlieĆestrich, gegründet 1961, war über viele Jahre einer der grƶĆten Anbieter in diesem Bereich. Doch nach einer Fusion und Umstrukturierung verschwand das Unternehmen gƤnzlich vom hiesigen Markt. Auch dieses kleine Betonmischwerk in einer Kreisstadt wurde viele Jahre stetig genutzt. Nun steht es bereits seit einigen Jahren leer und wartet auf die finale Entscheidung.
Verlassenes Bauernhaus
Dieses Bauernhaus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erbaut ca. 1462 fristet es mittlerweile ein trauriges Dasein. Es macht den Anschein als ob der nächste Herbststurm das finale Ende besiegeln würde.
Seit vielen Jahren steht das Anwesen nun leer. Die Bemühungen des Besitzer das historische Bauernhaus an ein Freilichtmuseum abzugeben scheiterten klƤglich. Es riecht ziemlich nach Schimmel und FƤule, Teile des Daches sind bereits eingefallen und sind bis zum Erdgeschoss durchgefallen – einfach zu gefƤhrlich das Haus von innen zu besichtigen.
Reichsbahnbunker
Heute mal eine Mischung aus Lost Place und Geschichtskunde š … ein lange Zeit unbekannter Ort, der erst im Jahre 2009, durch Zufall entdeckt wurde – der sogenannte Reichsbahnbunker in Kƶln.
1941 wurde der Bunker angelegt und diente bis 1945 als Quartier für die 18 Mann starke Werkluftschutzwache der Bahn. Zudem konnten auch die Mitarbeiter des damaligen Reichsbahnausbesserungswerk, im Falle eines Angriffes, Schutz suchen. In ihm waren u.a. ein Arztzimmer, eine Luftschutzapotheke, ein Fernsprechraum mit Funkanlage und einer kleinen Telefonzentrale enthalten. In einem Nebenraum sieht man eine zerborstene Decke mit verbogenen Stahlträgern. Dort schlug am 21.12.1944 eine Bombe ein bei der der Werkluftschutzleiter verstarb.
Restauriert und in mühsamer Kleinarbeit wurde dieses Stück Geschichte von der Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. wieder aufgebaut. Einmal im Monat öffnet der Verein für Interessierte die Tore und der Bunker kann, gegen eine kleine Spende, besichtigt werden.
Alter DDR Grenzübergang
Nur noch wenige Personen erinnern sich an diesen alten Grenzübergang samt Raststätte, die einst in direkter Nähe zum Teltow-Kanal lag. Anfang 1950 wurde dieser Kontrollpunkt für den Transitverkehr auf West-Berliner Gebiet eingerichtet und war damit der Vorgänger des ab 1969 gültigen Grenzüberganges Checkpoint Bravo. Mit der Verlegung der Autobahn verlor dieser Ort seine Daseinsberechtigung. Wer mit offenen Augen das Gelände besucht wird feststellen, dass noch jede Menge Relikte aus dieser Zeit vorhanden sind.
Abstellgleis
Kurzmitteilung
Aus und vorbei! Der 1961 gebaute Fährbahnhof wurde im Herbst 2018 stillgelegt. Viele Jahre war er Dreh- und Angelpunkt für eine kontinuierlische Verbindung nach Skandinavien. Aber nach dem Mauerfall und dem kontinuierlichen Ausbau von dänischer Seite aus, wurde der Bahnhof unrentabel. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wurde der Fährbahnhof nur noch durch dänische IC3-Züge sowie den Nahverkehr angefahren. Im Herbst 2018 wurden diverse Gleise stillgelegt.
SPA-Hotel Balneario
Zufallsfund auf Gran Canaria – Das einst sehr beliebte SPA-Hotel Balneario wurde 1868 erbaut und verfügte über mehrere ThermalbƤder, einen Ballsaal, 12 Hotelzimmer und einer Suite sowie einem wunderschƶnen Garten und einer kleinen Kapelle. Es war sehr beliebt bei der oberen Bevƶlkerungsschicht. In den Irrungen und Wirrungen des spanischen Bürgerkrieges musste das Balenario 1938 geschlossen werden. In den 1950er Jahren wurde das Hotel für Feierlichkeiten von den Einheimischen benutzt, aber eine groĆe Flutwelle im Barranco beschƤdigte das GebƤude so stark, dass es nicht mehr verwendet werden konnte. Viel ist von dem damaligen Vorzeigeobjekt leider nicht mehr vorhanden, zu stark ist der Verfall bereits voran geschritten.
Die Festungsstadt
Kleine Stippvisite mit dem Schiff vorbei an einem der bekanntesten russischen Festungen. Gegründet 1704, liegt diese Festungsstadt noch heute dar wie ein Wahrzeichen. Einst galt sie als uneinnehmbar und unerreichbar und sollte feindliche Schiffe davon abhalten zu Russlands nördlicher Hauptstadt vorzudringen. Bis 1996 war dies sogar militärisches Sperrgebiet, niemand konnte ohne Genehmigung dorthin. Wegen des eingeschränkten Zugangs war dieser geheime Ort ideal für die Entwicklung und Erprobung neuer Waffensysteme und die Ausbildung von Marinesoldaten. Irgendwann werde ich es schaffen mir diesen Ort einmal aus der Nähe anzusehen.
LegendƤre Rennstrecke
Rost erstreckt sich über weite Teile der Leitplanken, Unkraut sucht sich seinen Weg durch den Asphalt und auch die einstige Haupttribüne des Stadtkurses prƤsentiert sich heute in einem erbƤrmlichen Zustand. Einst galt sie als eine der grƶĆten Rennstrecken der Welt und heute erinnern nur noch wenige Zeitzeugen an diese Zeit; seit fast zwei Jahrzehnten schweigen die Motoren auf der legendƤren Rennstrecke.
Viele groĆe Rennen wurden hier ausgetragen, u.a. auch Formel 1 und DTM sowie Motorrad-Rennen. LegendƤr ist dabei ohne Zweifel der Geschwindigkeitsrekord in einem Raketenwagen. Aber auch viele tragische UnfƤlle hatte dieser Kurs zu verbuchen. Trotz einer Verkürzung des Rennkurses von 4,8 auf 2,6 Kilometer, der EntschƤrfung der Nordkurve und dem Einbau von Hindernissen riss die Serie der schweren Kollisionen nicht ab und so kam es im Jahr 1998 zum endgültigen AUS.
EisengieĆerei für hand- und maschinengeformten Grauguss
Ein Traum von einem Lost Place und so unberührt! ā„
Die Ćfen sind erloschen, das Eisen erkaltet … Diese, auf die Fertigung von Grauguss spezialisierte EisengieĆerei, beschƤftigte in Spitzenzeiten mehr als 200 Facharbeiter. Aber der Druck der Billigkonkurrenz aus dem Ausland und der damit verbundene schlechten Auftragslage sowie die hohen Umweltbestimmungen in Deutschland zwangen das ehemalige Familienunternehmen, nach mehr als 100 Jahren, in die Knie und es musste seine Pforten für immer schlieĆen.
Grenzübergang Helmstedt/ Marienborn
Heute mal wieder etwas geschichtliches, denn leider geraten solch wichtigen Zeitzeugen wie der Grenzübergang Helmstedt/ Marienborn viel zu schnell in Vergessenheit.
Marienborn war zu Zeiten der deutschen Teilung der grƶĆte und bedeutendste Grenzübergang an der innerdeutschen Grenze. Aufgrund der NƤhe zu West-Berlin wurde über diesen Grenzübergang der grƶĆte Teil des Transitverkehrs zwischen Westdeutschland und Berlin abgewickelt. Er bestand zwischen 1945 und 1990 und regelte den Grenzverkehr auf der seit 1975 im Westen so benannten Autobahn 2.
Mittlerweile wurde ein Teil des Grenzübergangs zu einer sehenswerten Gedenkstätte umgewandelt. Die original Einrichtung wie u.a. die Passkontrolle, die PKW-Einreise und die Kontrollbox-Ausreise kann man nun selbst entdecken. Man kann nur erahnen wie es dort früher zugegangen ist und wie streng die Kontrollen gewesen sein müssen. Es fühlt sich an wie eine kleine Zeitreise.
Ehemalige Arztvilla
Diese ehemalige Arztvilla befindet sich auf einem weitlƤufigen KlinikgelƤnde für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik einer Kleinstadt. Leider war es sehr schwer weitere Informationen über dieses Haus zu erhalten. Bekannt ist lediglich, dass Anfang 1905 die Heil- und Pflegeanstalt gegründet wurde. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass die Villa auch aus dieser Zeit stammt, denn üblicherweise wohnten zu damaliger Zeit die behandelten Ćrzte auf dem GelƤnde.
SpƤter wurde das Haus als Schwesternwohnheim genutzt, bevor es in den letzten 10 Jahren leer stand. Aktuell wird es nun zu einem Einfamilienhaus umfunktioniert und erhƤlt damit eine neue Nutzung.
Siehe auch:
Krankenstation „Schwere Innere“
Krankenstation für Jugendliche und Kinder
Midgetgolf
Batterie Moltke
In den Jahren der Besetzung auf Jersey durch die deutsche Wehrmacht wurde auch die Batterie Moltke entwickelt. Sie ist war die Einzige auf den Kanalinseln, die nach Festungsstandards gebaut wurde. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren von Helmuth Johann Ludwig von Moltke, der von 1906 bis 1914 Chef des deutschen Generalstabs war.
Die Stellung bestand damals aus vier 15,5cm K418 (f) Kanonenlager und dazugehƶrigen unterirdischen Passagen. Eine einzige Kanone wurde bis dato restauriert, die anderen wurden zerstƶrt und liegen teilweise auf dem GelƤnde verteilt. Im Zuge von ModernisierungsmaĆnahmen sollten auch noch 15 cm SK C / 28 Geschütze platziert werden, aber sie wurden nie installiert, da die Krupp-Fabriken 1942/43 von alliierten Luftangriffen stark bombardiert wurden und die Produktionslinien für diese Geschütze zerstƶrt wurden.
Siehe auch:
Kanalinsel Jersey, Festung Elizabeth Castle,Ā Hohlgangsanlage 8 – Jersey War Tunnels,Ā Meeresschwimmbad, Batterie Lothringen, Atlantikwall auf Jersey, Festung Mont Orgueil Castle, Saint Aubinās Fort
Festung Mont Orgueil Castle
Hier wieder einmal etwas Geschichtliches š
Die Festung Mont Orgueil Castle blickt auf eine lange Geschichte zurück und galt während des Hundertjährigen Krieges als uneinnehmbar. Die 1200 erbaute, mittelalterliche Burg sollte die Insel Jersey vor den Angriffen der Franzosen schützen. Im 15. Jahrhundert fiel die Festung durch Verrat einige Zeit in die Hände des französischen Königs bevor sie während des englischen Bürgerkrieges zeitweise als Gefängnis diente.
Mit der Erfindung der Kanone war die Burg einnehmbar geworden. Nach der Revolution diente sie geflüchteten franzƶsischen Aristokraten als standesgemƤĆe Unterkunft, als Wohn- und Amtssitz des Gouverneurs von Jersey, als Hauptquartier des englischen Geheimdienstes, als Garnisonsunterkunft und wƤhrend des zweiten Weltkrieges auch als Teil des Befestigungswalls der Deutschen.
Siehe auch:
Kanalinsel Jersey, Festung Elizabeth Castle,Ā Hohlgangsanlage 8 – Jersey War Tunnels,Ā Meeresschwimmbad, Batterie Lothringen, Atlantikwall auf Jersey, Batterie Moltke, Saint Aubinās Fort
Saint Brelade Cemetery
Verlassene ReihenhƤuser
Lange prƤgte diese HƤuserzeile das StraĆenbild meiner Heimatstadt – viele Jahre wohnten dort Menschen jeden Alters, mit unterschiedlicher Herkunft oder kulturellem Hintergrund. Tür an Tür lebten die Nachbarn zusammen in diesen MehrfamilienhƤusern, bis vor ein paar Jahren bekannt wurde, dass sie im Zuge von ModernisierungsmaĆnahmen weichen müssten.
Kurz bevor die Bagger nun anrollten, wurden die stadtbekannten ReihenhƤuser von mir noch digital festgehalten.
Alte Wellpappenrohpapierfabrik
Diese Papierfabrik in einer Kleinstadt blickt auf eine lange Tradition zurück. Ende des 19. Jahrhunderts war das wunderschöne Gebäude, samt angrenzenden Hallen, im Besitz einer bekannten jüdischen Familie, bevor diese im zweiten Weltkrieg enteignet wurde.
Nach dem Krieg wechselte die ProduktionsstƤtte gleich mehrfach den Besitzer und nutzten die Fabrikhallen für die Herstellung unterschiedlichster Papiersorten und Pappen. Der letzte Inhaber, ein namhaftes Unternehmen, produzierte hier von 2009 bis Mitte 2015 knapp 70 000 Tonnen/pro Jahr Wellpappenrohpapiere, das als Basismaterial für die Wellpappenherstellung dient. Doch dann fiel dieses Werk einem „europaweiten Kostenreduzierungsprogramm“ zum Opfer. Der Maschinenpark wurde abgebaut und auf andere Niederlassungen verteilt, die Immobilie verkauft und wartet seither auf eine neue Nutzung.
Villa Woodstock – Villa Amalia
Die „Villa Woodstock“, wie sie in Urbexkreisen gerne bezeichnet wird, galt lange Zeit als absoluter Geheimtipp. Sie zieht jeden Fotografen durch ihre Schƶnheit und Bauweise in ihren Bann. Die zweigeschossige Villa liegt leicht versteckt in einem kleinen Park in welchem sich auch ein Springbrunnen befindet. Das GebƤude wurde im Stil des Historismus mit Elementen der Neorenaissance erbaut und ist ein Vertreter des typischen Landhauses der zweiten HƤlfte des 19. Jahrhunderts.
Erbaut wurde dieses Schmuckstück im Jahre 1883 und gehƶrte einem deutschen Juristen und Verwaltungsbeamten, der die Villa nach dem Vornamen seiner Ehefrau Amalia nannte und war lange in Familienbesitz. 1976 war das GebƤude vom Abriss bedroht, wurde aber unter Denkmalschutz gestellt und anschlieĆend viele Jahre als Pflegeeinrichtung genutzt, bis der damalige Verband Insolvenz anmelden musste. Danach verfiel das Anwesen in ein Dornrƶschenschlaf, bis 2015 eine Aachener Immobilienfirma die Villa erwarb und diese nun seit geraumer Zeit saniert wird.
Fabrik für Dachziegel und Steinzeugartikel
Diese Fabrik für Dachziegel blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erbaut im Jahre 1865 wurden zunƤchst die Ziegel noch an der Luft getrocknet. Erst mit einem Besitzerwechsel im Jahre 1920 und der Anschaffung von Brennƶfen sowie einem Ringofen wurde eine schnellere und hƶhere Produktion erzielt. Nach und nach wurde die Anlage vergrƶĆert und in den 1950iger Jahren zusƤtzlich noch eine Sumpfanlage gebaut. Mit der Anschaffung eines hochmodernen Tunnelofens, im Jahre 1962, wurde eine neue Dimension in der Ziegelproduktion erreicht.
Aber, wie so oft, folgt nach der Hochkonjunktur der totale Zusammenbruch, so auch in diesem Werk. Anfang der 1970iger standen Betondachsteine und Eternitplatten hoch im Kurs und waren wesentlich begehrter. Der groĆe Preisdruck sorgte letztendlich auch in diesem Werk dafür, dass die Firma den Kürzeren zog und schlieĆen musste.
Vorführraum eines Lichtspieltheaters
Der letzte Akt von meinem Lieblings-Lost-Place, der leider in dieser Art und Weise nicht mehr zugƤnglich ist. š Viele Fotos habe ich bereits verƶffentlicht und auch ebenso viele interessante Eindrücke sammeln dürfen.
Ganz versteckt in der oberen Etage des Lichtspieltheaters, nur zugƤnglich über eine alte verrostete Leiter, versteckte sich dieser wunderschƶne Vorführraum. Die Projektoren wurden zwar bereits kurz nach der SchlieĆung verƤuĆert, aber dennoch sind noch einige wunderbare Reliquien übrig geblieben.
Weitere Fotoserien über dieses Objekt:
- Keller im Souterrain des Lichtspieltheaters K.
- Lichtspieltheater K.
- Farbenspiel im Lichtspieltheater K.
Sägewerk/Fabrik für Holzimprägnierung
Und wieder ist ein Stück Stadtgeschichte verschwunden. Diese Gebäude gehören seit wenigen Wochen der Vergangenheit an.
1923 wurde auf dem riesigen Grundstück ein SƤgewerk samt Kesselhaus errichtet, welches spƤter auch Holz imprƤgnierte. Mitte der 1950iger Jahre kamen noch einige Holzschuppen dazu, die zur Lagerung von Holz und Baumaterialien dienten. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Familienunternehmen als Holz- u. Baustoff-Handelsgesellschaft geführt. Ab ca. 1963 siedelte sich noch eine Polsterei mit Lagerhalle auf dem GelƤnde an. – Nach einigen Jahren Leerstand und einer NutzungsƤnderung, wurde das gesamte Anwesen nun abgerissen und wird neu bebaut.
Villa Telha
Diese tolle „Kachelvilla“ (Villa Telha) liegt oberhalb eines Flusses. Von hier aus kann man das gesamte Tal samt angrenzender Stadt überblicken. Der Lage des Anwesens und der zahlreichen handgemalten Kacheln zu urteilen waren die früheren Besitzer mit Sicherheit nicht mittellos.
Leider lassen sich keine Rückschlüsse auf die Geschichte ziehen, da ein Feuer vor knapp 8 Jahren alles Schƶne zerstƶrt hat. Es ist hƶllisch gefƤhrlich die nƤhere Umgebung zu erkunden, groĆe Teile des Bodens und des Daches sind bereits eingestürzt.
Piscina Abandonada
Dieses abseits gelegene Schwimmbad gehƶrte einst zu einer riesigen Touristenhochburg, welche in den 70er Jahren erbaut wurde. Früher war es Portugals einziges olympisches Schwimmbecken. Die gesamte Anlage bestand u.a. aus einem 5* Hotel (300 Zimmer, 24 Luxus-Apartments) samt Hubschrauberlandeplatz, Einkaufsmeile, Kino, Bowlingbahn, Diskothek, zwei AuĆenpools und einem Hallenbad, diversen Restaurants und Bars.
Ende der 90er Jahre muĆte leider mehr als 2/3 des Gesamtkomplexes dem Ausbau des hiesigen Flughafens weichen. Somit war nicht nur das Ende des Hotels und angrenzenden GebƤude, sondern auch der Schwimmanlage, besiegelt. Ein Teil der Apartments wird heute von Einheimischen genutzt.
Knochenkapelle
Muah, jetzt wird es etwas grusselig š Endlich habe ich meine erste Knochenkapelle vor der Linse und ich muss schon sagen es ist etwas „speziell“.
In der Ortsmitte eines portugiesischen Dorfes befindet sich neben der Hauptkirche eine kleine Knochenkapelle. SchƤtzungen zu Folge wurde diese vor über 300 Jahren gebaut. Zu der damaligen Zeit waren die Friedhƶfe vƶllig überfüllt. Um Platz zu schaffen wurden die Knochen der Verstorbenen ausgegraben und sollten in eine grƶĆere Stadt gebracht werden. Doch die Bevƶlkerung setzte sich zu Wehr und erreichte so, dass die sterblichen Ćberreste in der Knochenkapelle „beerdigt“ wurden. Angeblich sollen sich in der Kapelle SchƤdel und Gebeine von ca. 1.200 Einwohnern des Ortes befinden.