Street Art & Graffiti im LaPaDu

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Warum in die Ferne schweifen wenn das Schöne doch so nah liegt? Mehr durch Zufall bin ich hier an der Emscherhalle im LaPaDu (Landschaftspark Duisburg-Nord) gelandet. Im Außenbereich des ehemaligen Hüttenwerkes befindet sich dieser Hotspot für kreative Sprayer, Künstlerinnen und Künstler. An den Wochenenden ist hier mächtig was los.

Street Art und Graffiti in Manchester

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Manchester entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem wahren Hot Spot für Street Art und Graffiti Künstler. Fast täglich sind kreative Menschen in den Straßen des Northern Quarter unterwegs, um eindrucksvolle Kunstwerke zu schaffen. Das Szeneviertel mit seiner leuchtend bunten Street-Art, unkonventionellen Bars und kleinen Plattenläden bietet alles was das Herz begehrt. Hier gibt es gut besuchte Restaurants und einige der lebhaftesten Konzertstätten der Stadt.

Siehe auch: Manchester – Second City

NDSM-Werft – Kultureller Hotspot in Amsterdam

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Ein Hotspot der kulturellen StreetArt und Graffitiszene befindet sich in Amsterdam in der „NDSM Wharf“, einer ehemalige Werft am Ufer des Flusses IJ. Über 60 Jahre zählte der Ort zu Europas größter Schiffswerft, die Nederlandsche Scheepsbouw Maatschappij (NDSM). Regelmäßig wurden hier riesige Schiffe ins Wasser gelassen. Als diese Werft in den 80er-Jahren bankrott ging, lag ein 90 Hektar großes Industriegelände in unmittelbarer Nähe zur Stadt brach. Mittlerweile haben sich dort nun Künstler, Hipster und vieles mehr niedergelassen. Die NSDM Werft zählt zu einem kulturellen Hotspots in Amsterdam. Neben einem Beachclub und mehreren Cafés gibt es dort auch einen Hotelkran, Start-ups, Künstlerateliers und reichlich Street-Art und Graffitis zu entdecken.

Siehe auch: Amsterdam – Eine Stadt auf Pfählen

Sonderausstellung: „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“

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Eigentlich veröffentliche ich keine Fotos von Ausstellungen, aber für Banksy mache ich gerne eine Ausnahme 😊

Banksy ist wahrscheinlich der berühmteste und mysteriöseste Graffiti-Künstler der Welt und für mich ist der DER ultimative Künstler der Gegenwart. Seine mit Hilfe von Schablonen, so genannten Stencils, angefertigten StreetArt und Graffitis werden rund um den Globus bewundert. Er hat keine Furcht mit seiner darstellenden Kunst die Menschheit auf ihre Fehler und Wiedersprüche hinzuweisen und mit einer anständigen Portion Ironie zu versehen. Banksy polarisiert und provoziert und immer ist doch ein Stück Wahrheit darin verborgen. Er berührt die Menschen und regt zum Denken an.

Vor wenigen Wochen zeigte die Erfolgsausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ in Mühlheim einen Querschnitt seiner Werke. Ganz nach Banksys Motto „Copyright is for losers ©TM“ sind diese Hommage und die dort gezeigten Werke aufgrund seines anonymen Status nicht vom Künstler autorisiert.

Wood Art Gallery

Ein Spaziergang auf dem Gelände der ehemaligen Duisburger Cementwarenfabrik Carstanjen in Krefeld-Hülserberg ist wie ein Abenteuerspielplatz – Ein kostenfreies Kunst-Outdoor-Erlebnis.

Die Wood Art Gallery war eine Künstleraktion im Rahmen des Krefelder Perspektivwechsels im Jahre 2015. Insgesamt 20 Street Art Künstler gestalteten Betonrohre, Wege und Wände auf dem ehemaligen Werksgelände künstlerisch. So entstanden spektakuläre Illusionen, die die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lassen. Wie verwunschen, teilweise von Moos und Flechten bedeckt, liegen die Betonrohre auf dem weitläufigen Gelände und werden so zu Projektionsflächen. Unberührte Natur, schmale Pfade, stetige Wechsel zwischen Licht und Schatten, im Schutze der NABU, machen das Areal zu einer besonders reizvollen Kulisse.

Street Art und Graffiti in Stavanger

Stavanger ist nicht nur die viertgrößte Stadt Norwegens, sondern hier findet auch seit 2001 das von Martyn Reed gegründete Nuart Festival statt. Damit ist es das älteste Fest dieser Art weltweit und eine wunderbare Gelegenheit, Künstler*innen direkt beim Arbeiten über die Schulter zu schauen.

Nuart war ein jährlich stattfindendes Straßenkunst-Festival in Stavanger. Die Kunstwerke stammen aus Situationismus, Graffiti, Post-Graffiti, Muralismus, Cartoon-Kultur, Schablonenkunst und Aktivismus. Streetart ist ein spannendes und populäres Genre der Kunst und durch das Festival hat es nationale aber auch internationale Aufmerksamkeit bekommen. Über in der Stadt findet man kleine und große Relikte des Festivals … eine wahre Schnitzeljagd für Erwachsene 😉

Siehe auch: Stavanger Viertgrößte Stadt Norwegens

RUbug – Festival für urbane Kunst

Im Mai 2022 fand, nach mehr als zehn Jahren des Leerstandes, in der Zeche Westerholt in Gelsenkirchen, das RUbug – Festival statt.

Mehr als 60 internationale Künstler*innen aus zehn Ländern haben der verlassenen Zeche, für eine begrenzte Zeit, noch einmal neues Leben eingehaucht. Mit Hilfe von Sprühdosen, Holz, Lack und Streichfarben erlebten Besucher eine Symbiose aus Geschichte, Kunst und Architektur. Die Zeche war Star der Ausstellung und diente zugleich als Objekt für Rauminstallationen, Malereien, Bildhauereien und weiteren künstlerischen Darbietungen. Hier verbindet sich moderne, urbane Kunst mit dem Bergbauerbe der Region und schafft so eine Schnittstelle zwischen der Vergangenheit und der Zukunft der Zeche Westerholt.

Schade nur, dass das RUbug – Festival keine dauerhafte Einrichtung ist, es hat mega viel Spaß gemacht.

Internationale Street Artists auf dem San Hejmo Festival 2022

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Im letzten Jahr wurde auf dem Gelände des Airport Weeze eine neues Festival geboren – Das Musik- und Kulturfestival „San Hejmo“!

Das eintägige Festival bot, neben musikalischen Highlights, eine große Auswahl von insgesamt 25 Streetart-Künstler:innen wie Bordalo II aus Portugal und der deutsch-pakistanischen Mural-Künstlerin Hera, die das gesamte Areal mit Outdoor-Kunstwerken schmückten. Mit dabei auch Ardif, ein Pariser Streetart-Künstler, und Mister Woodland. Ein Musterbeispiel für die Vielseitigkeit und Offenheit der Urban Art Szene bot dabei die Dorfmasche aus Neukirchen-Vluyn. Die Gruppe verbindet seit 10 Jahren die Leidenschaft für Stricken und Häkeln mit gemeinschaftlichem Spaß und Lebensfreude unabhängig vom Alter. 

Urbane Kunst im Duisburger RheinPark

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In unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum liegt der Duisburger RheinPark. Wo sich früher Duisburgs Schwerindustrie befand, befindet sich heute ein riesiges Parkgelände und beliebtes Ausflugsziel. Hier spaziert man gemütlich am Rhein entlang oder trifft sich zu sportlichen Aktivitäten. Auf erhalten gebliebenen Bestandteilen der ehemaligen Industrieanlagen finden sich vielfältige StreetArt und Graffitis.

Street Art und Graffiti in Bergen

Bei meinem Revisit 2021 in Norwegen musste ich mit Erstaunen feststellen, dass sich hier in der Stadt Bergen einiges in Punkto Kunst & Kultur getan hat. Norwegen mutiert langsam aber sicher zu einem großen Street Art und Graffiti Hotspot. Viele der berühmtesten Street-Artists Norwegens leben in Bergen, so z.B. AFK, JOY, A 213 und Brosey. Leider hatte ich nur ein wenig Zeit durch die Gassen zu streifen und Street Art und Graffitis zu suchen. 

Street Art und Graffiti auf der Kiefernstraße

Wer hätte einmal gedacht, dass aus dem einst „sozialen Brennpunkt Kiefernstraße“ in Düsseldorf-Flingern, das Pendant zur adretten Königsallee wird? Mittlerweile ist dieser Straßenzug (ursprünglich waren es Werkswohnungen für die Arbeiter des nahe gelegenen Stahlwerkes) fast bekannter ist wie die Shoppingmeile der Reichen. In den 80er-Jahren war die Kiefernstraße noch ein Alptraum in grau – heute punktet sie mit ihren bunten Häuserfronten und ihren kreativ gestalteten Fassaden. 

Mit Hilfe des Stadtrates und des Sozialamtes wurde zusammen mit den Bewohnern, engagierten Menschen und dem Kulturbüro Kiefernstraße die künstlerische Gestaltung der Fassaden vorgenommen. So gestaltete die Gruppe Farbfieber um Klaus Klinger ab 2004 die Häuser 1 bis 7 mit bunten, stadttypischen und politischen Graffitis. In der Folgezeit kamen weitere Kunstobjekte von bekannten Künstlern wie Adultremix, Ben Mathis, MaJo Brothers mit den typischen gelben Affen, dem Kölner Künstler SeiLeise sowie Jana & JS hinzu und wird stätig erweitert. Have fun!

 

Geisterdorf Doel

Nur noch ein kleiner Zubringer lässt erahnen, dass der kleine Ort Doel in Flandern/ Belgien überhaupt noch existiert. Die Straßen sind leer, das Dorf ist dem Untergang geweiht ist. Nur noch wenige Einwohner halten sich dort auf, betreiben u.a. ein kleines Kaffee samt Kiosk und kämpfen mit vielen ehemaligen Bewohnern und Interessierten für den Erhalt. Auch die Windmühle hinter dem Deich, eine der ältesten in Flandern, wird wohl nicht bleiben.

Doel liegt genau in Sichtweit des Pannen-Atomkraftwerkes Doel und Europas größtem Hafen in Antwerpen. Und genau dies ist auch der Grund, warum die kleine Stadt weichen muss. 1998 beschloss das flämische Parlament das Ende von Doel, weil für Antwerpens Hafen eine neue Schleuse gebaut werden musste und das neue Dock für die Container-Riesen Platz benötigt. Aber wie einst ein kleines, berühmtes gallische Dorf, kämpft auch Doel ums Überleben.

In der Zwischenzeit wurde der Ort aber auch zum Treffpunkt von Schaulustigen, Tagestouristen, StreetArt-, PaintBrush- und Graffiti-Künstlern. Unter anderem finden sich zwischen baufälligen Gebäuden und vernagelten Türen und Fenstern Werke von ROA, Jeroen Janssen, BING AIDA, Kifes u.v.m. – Der Kampf geht weiter!

Street Art und Graffiti in Hamburg

Egal ob auf St. Pauli, der Reeperbahn oder dem Gängeviertel – Hamburg hat einiges in Punkto Street Art und Graffiti zu bieten. Die Kunst zeigt sich farbenfroh, kreativ und abwechslungsreich – die Kunst die Groß und Klein begeistert!

Siehe auch: Hamburg – Die Perle des Nordens

Street Art & Graffiti round the world part 3

Auch im abgelaufenen Jahr habe ich wieder die ein oder andere Sehenswürdigkeit der Street Art oder Graffiti-Kunst erwischt. Mit dabei viele Kunstwerke vor allem aus Köln und Nikosia.

Usine Skeleton

Usine Skeleton – Eine Pflichtlocation für jeden Liebhaber von Graffitis & StreetArt gepaart mit einem Lost Place. Ein recht unauffälliges, altes Fabrikgebäude mitten in einem Wohnviertel in Belgien beherbergte bis vor wenigen Wochen diesen vermeidlichen „Schatz“. 

Viel habe ich über den Ort nicht raus bekommen können. Es handelt sich hierbei um ein ehemaliges Druck- und Verlagsunternehmen, welches vor dem 2. Weltkrieg gegründet und 2004 geschlossen wurde. Seine eigentliche Berühmtheit erzielte die Usine Skeleton aber erst durch die beiden belgischen Straßenkünstler ROA und Klaas van der Linden, die sich mit ihren Motiven auf den Wänden verewigt haben und damit diese Hallen unvergesslich machen.

 

 

Rhine Side Gallery

Einfach herrlich! So schön lassen sich Lost Places mit Street Art und Graffiti verbinden 🙂 Die Rhine Side Gallery ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man urbanen Charme in Sommermonaten in eine stilvolle Trendlocation mit Strandatmosphäre verwandeln kann.
 
Insgesamt 15 internationalen Künstler aus neun Ländern tobten sich hier bereits im letzten Jahr, rund um das Areal am Zollhof in Krefeld, auf der unteren Werft aus. Hauswände, Pflastersteine, Mauern, Wände oder Container: der 3D-Kunst sind kaum Grenzen gesetzt. Das Konzept der Stadt Krefeld kam so gut an, dass man es in diesem Jahr einfach wiederholte. Have fun!