Textilgroßhandel N.

Der hier gezeigte Textilgroßhandel wurde 1998 erstmals als registriertes Unternehmen geführt. Viele Jahre wurden hier Damen-, Herren- und Kindermoden vertrieben. Im Laufe der Zeit kam es zu Liquiditätsproblemen und der Firmensitz wurde in eine größere Stadt verlegt und der hier gezeigte Standort aufgelöst. Mittlerweile wurde der gezeigte Standort abgerissen und zur Zeit entstehen hier zwei Häuser mit 17 barrierefreien Wohnungen.

 

Fort IV

Das hier gezeigte Fort gehört ebenso wie Fort IX und Fort X zum Festungsring einer westdeutschen Großstadt. Erbaut wurde das fort zwischen 1874 – 1876. Mit einer Breite von 330 Metern und einer Tiefe von 210 Metern ist das Fort das drittgrößte seiner Art in der deutschen Großstadt. Von 1909 bis 1914 diente das Fort einem Luftschiffer Bataillon als Kaserne. In den Kriegswirren des 2. Weltkrieges diente es der Luftwaffe als Gefechtsstand der Luftabwehr sowie als Luftschutz für die Zivilbevölkerung.

Nach Kriegsende wurde das Fort, wie auch alle anderen Forts des Festungsrings, als Notunterkunft genutzt. Mehrere Vereine und Werkstätten sind mittlerweile hier untergebracht, zudem dienten die Gewölbe in der Vergangenheit auch als Drehorte für diverse Horrorfilme.

Siehe auch: Fort IX und Fort X

Saint Aubin’s Fort

Das in den 1540er-Jahren errichtete Fort war einst der wichtigste Hafen von Jersey. Erbaut wurde es während des englischen Bürgerkrieges. Als die Royalisten die Festung eroberten, ersetzten sie das Bollwerk durch eine Wallanlage aus Granit und erhöhten den Turm. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges und der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht, wurde die Festung zu einem Teil des Atlantikwalls gemacht. Geschütze auf dem Fort installiert und in Stellung gebracht, Kasematten aus Beton hinzugefügt.

Siehe auch:

Kanalinsel Jersey, Festung Elizabeth Castle, Hohlgangsanlage 8 – Jersey War Tunnels, Meeresschwimmbad, Batterie Lothringen, Atlantikwall auf Jersey, Batterie Moltke, Festung Mont Orgueil Castle

Fort X

Das hier gezeigte Fort wurde im Jahre 1819 erbaut und war eines von insgesamt elf linksrheinischen detachierten Forts. Die Forts wurden zur Verstärkung der Stadtverteidigungsanlagen einer großen Stadt, im Halbkreis vor der Stadtmauer, zwischen 1816 – 1847, errichtet. Das Fort X wurde bereits 1825 in seiner ersten Version fertig gestellt.

Das Fort X ist in seinem heutigen Erhaltungszustand einmalig. Der heutige Bauzustand ist eine Mischung aus den letzten Modernisierungen der 1860er Jahren und der Zeit 1882-1891, als Fort X in die neue Stadtumwallung integriert war. Die Beschädigungen im 2. Weltkrieg, der Teilabriss des Kehltambours in 1960er Jahren sowie die Rekonstruktion der beschädigten Teile waren die zuletzt durchgeführten Veränderungen. 

Die als Fort X bekannte Festung muss für 3,2 Millionen Euro in Stand gesetzt werden. So viel soll es kosten, um Dächer, Fassaden und Fenster zu sanieren. Aktuell dringt Feuchtigkeit ins Gemäuer.

Siehe auch: Fort IX und Fort IV