Alter DDR Grenzübergang

Nur noch wenige Personen erinnern sich an diesen alten Grenzübergang samt Raststätte, die einst in direkter Nähe zum Teltow-Kanal lag. Anfang 1950 wurde dieser Kontrollpunkt für den Transitverkehr auf West-Berliner Gebiet eingerichtet und war damit der  Vorgänger des ab 1969 gültigen Grenzüberganges Checkpoint Bravo. Mit der Verlegung der Autobahn verlor dieser Ort seine Daseinsberechtigung. Wer mit offenen Augen das Gelände besucht wird feststellen, dass noch jede Menge Relikte aus dieser Zeit vorhanden sind.

 

 

SPA-Hotel Balneario

Zufallsfund auf Gran Canaria – Das einst sehr beliebte SPA-Hotel Balneario wurde 1868 erbaut und verfügte über mehrere Thermalbäder, einen Ballsaal, 12 Hotelzimmer und einer Suite sowie einem wunderschönen Garten und einer kleinen Kapelle. Es war sehr beliebt bei der oberen Bevölkerungsschicht. In den Irrungen und Wirrungen des spanischen Bürgerkrieges musste das Balenario 1938 geschlossen werden. In den 1950er Jahren wurde das Hotel für Feierlichkeiten von den Einheimischen benutzt, aber eine große Flutwelle im Barranco beschädigte das Gebäude so stark, dass es nicht mehr verwendet werden konnte. Viel ist von dem damaligen Vorzeigeobjekt leider nicht mehr vorhanden, zu stark ist der Verfall bereits voran geschritten.

Die Festungsstadt

Kleine Stippvisite mit dem Schiff vorbei an einem der bekanntesten russischen Festungen. Gegründet 1704, liegt diese Festungsstadt noch heute dar wie ein Wahrzeichen. Einst galt sie als uneinnehmbar und unerreichbar und sollte feindliche Schiffe davon abhalten zu Russlands nördlicher Hauptstadt vorzudringen. Bis 1996 war dies sogar militärisches Sperrgebiet, niemand konnte ohne Genehmigung dorthin. Wegen des eingeschränkten Zugangs war dieser geheime Ort ideal für die Entwicklung und Erprobung neuer Waffensysteme und die Ausbildung von Marinesoldaten. Irgendwann werde ich es schaffen mir diesen Ort einmal aus der Nähe anzusehen.

Alte Wellpappenrohpapierfabrik

Diese Papierfabrik in einer Kleinstadt blickt auf eine lange Tradition zurück. Ende des 19. Jahrhunderts war das wunderschöne Gebäude, samt angrenzenden Hallen, im Besitz einer bekannten jüdischen Familie, bevor diese im zweiten Weltkrieg enteignet wurde. 

Nach dem Krieg wechselte die Produktionsstätte gleich mehrfach den Besitzer und nutzten die Fabrikhallen für die Herstellung unterschiedlichster Papiersorten und Pappen. Der letzte Inhaber, ein namhaftes Unternehmen, produzierte hier von 2009 bis Mitte 2015 knapp 70 000 Tonnen/pro Jahr Wellpappenrohpapiere, das als Basismaterial für die Wellpappenherstellung dient. Doch dann fiel dieses Werk einem „europaweiten Kostenreduzierungsprogramm“ zum Opfer. Der Maschinenpark wurde abgebaut und auf andere Niederlassungen verteilt, die Immobilie verkauft und wartet seither auf eine neue Nutzung. 

Bar da Poncha

Tief im Wald, direkt an einem Bach gelegen, liegt diese kleine Bar – sie hat schon längst ausgedient. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die mediterrane Luft ließen das Moos relativ schnell das Gebäude erobern. Auflagen des Natur- und Umweltschutzes machen es dem Besitzer schier unmöglich diese einst gut laufende Bar wieder in Betrieb zu nehmen.

Raststätte Dreilinden

Die Raststätte am ehemaligen Grenzkontrollpunkt Dreilinden in Zehlendorf, einer der bedeutsamsten Erinnerungsorte, diesseits und jenseits der Avus der deutsch-deutschen Teilung steht seit 2002 leer und wartet auf seine neue Bestimmung. 

Ursprünglich wurde die Raststätte 1973 eröffnet und war sehr beliebt bei Lkw-Fahrern und hatte viele Stammkunden. Seit Jahren wird ein geeigneter Käufer für dieses Objekt gesucht, besonders für den großen Bruder auf der gegenüberliegenden Seite. Aber wer das denkmalgeschützte Gebäude erwerben wird, muß sich im Klaren darüber sein, dass die Investition sehr hoch ausfallen wird.