Batterie Moltke

In den Jahren der Besetzung auf Jersey durch die deutsche Wehrmacht wurde auch die Batterie Moltke entwickelt. Sie ist war die Einzige auf den Kanalinseln, die nach Festungsstandards gebaut wurde. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren von Helmuth Johann Ludwig von Moltke, der von 1906 bis 1914 Chef des deutschen Generalstabs war. 

Die Stellung bestand damals aus vier 15,5cm K418 (f) Kanonenlager und dazugehörigen unterirdischen Passagen. Eine einzige Kanone wurde bis dato restauriert, die anderen wurden zerstört und liegen teilweise auf dem Gelände verteilt. Im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen sollten auch noch 15 cm SK C / 28 Geschütze platziert werden, aber sie wurden nie installiert, da die Krupp-Fabriken 1942/43 von alliierten Luftangriffen stark bombardiert wurden und die Produktionslinien für diese Geschütze zerstört wurden.

Projekt-Ensemble „Der Kapuvka“ goes Königsburg

Etwas ganz Besonderes: Fotosession mit dem Projekt-Ensemble „Der Kapuvka“ und den Lichtkünstlern von Ministery of Light in einem meiner Lieblings-Lost-Places, dem Lichtspieltheater Königsburg – Eine wahrhaft besondere Kulisse  🙂

Hüttenwerk in Meiderich

Gearbeitet wird hier schon lange nicht mehr, dafür bleibt dieses Hüttenwerk aber der Nachwelt in seiner einzigartigen Form erhalten.  😀 

Das frühere Hüttenwerk wurde 1901 von der damaligen „Rheinische Stahlwerke zu Meiderich bei Ruhrort“ gegründet. Die insgesamt fünf Hochöfen produzierten in ihren 84 Jahren 37 Millionen Tonnen Spezialroheisen. Die Hochöfen 3 und 4 wurden bereits 1968 bzw. 1970 abgerissen. Die Hochöfen 1 und 2 wurden 1982 stillgelegt, so dass nur noch der erst 1973 erbaute Hochofen 5 in Betrieb blieb. 1985 wurde dieser nach gerade mal zwölf Jahren Betriebszeit aufgrund von Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt ebenfalls stillgelegt. 

Nach diversen Umbauten  und Umgestaltungen (zwischen 1990-1999) wurde das Hüttenwerk zu einem der wichtigsten Projekte der Landschaftsarchitektur der Jahrtausendwende. 1994 wurde der Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er bildet nun einen Ankerpunkt auf der Route der Industriekultur und ist in die Europäische Route der Industriekultur integriert. Der Landschaftspark Duisburg-Nord wurde mit Preise überhäuft und ist für jeden Besucher offen.