Complexo Olimpico – Olympisches Schwimmbad

Ein absoluter Zufallsfund in Portugals Hauptstadt.  😀

Dieses völlig abgewrackte Freibad/ Schwimmbad blickt auf eine sehr kurze und kostspielige Geschichte zurück. Denn noch nie zuvor wurde so viel Geld in ein Schwimmstadion in diesem Land gesteckt.

Im Juli 1993 wurde der „Olympic Complex“ (nach mehr als 20 Jahren Bauzeit) eingeweiht und sollte in erster Linie als Olympiastützpunkt für die Schwimmwettbewerbe genutzt werden. Ein extremes Unwetter im Dezember 2006 sorgte für ein jähes Ende dieser teuren Sportstätte. Aufgrund der zu hohen Reparatur- und Wiederherstellungskosten entschied sich die Stadt im Jahr 2010 auf einen Wiederaufbau zu verzichten. Seitdem vegetiert dieses einstigste Vorzeigeobjekt vor sich hin.

 

Convento do Carmo

Das Convento do Carmo ist ein ehemaliges Kloster des Karmeliter-Ordens in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Es wurde in den Jahren 1389 bis 1423 errichtet. Im großen Erdbeben von Lissabon 1755 wurde das Bauwerk zerstört und ist heute eine der wenigen gut sichtbaren Spuren des Bebens. Zum Gebäudekomplex gehört auch die Kirche Igreja do Carmo, die als ein Prachtexemplar der Lissabonner Gotik gilt.

 

Nord-Portugal

Es ist schon ein hartes Los für einen Portugalbesucher, wenn man sich für Lost Places genauso interessiert wie für das Land selber  😎

Nun denn, ich habe den Spagat geschafft und meine Kamera hat die große Anzahl an Fotos verarbeiten können. Ausgangspunkt der Portugaltour in den Norden war Lissabon. Weiter ging es entlang der Atlantikküste zum Cabo da Roca, Santarém, Coimbra, Aveiro, Tomar, Porto und danach wieder zurück nach Lissabon. Viele tolle Erlebnisse und viel Natur säumten den Weg und ich kann jedem nur empfehlen dieses tolle Land einmal selber zu erkunden. 

Lost Places gab es übrigens mehr als genug, aber hätte ich nur annähernd die Hälfte fotografiert, wäre ich wahrscheinlich immer noch unterwegs  😉

 

 

Street Art & Graffiti

Wir sehen und registrieren sie und meist ärgern wir uns über diese „Schmierereien“, denn in den meisten Fällen lässt die Qualität sehr zu wünschen übrig. Aber es gibt auch  ganz tolle, fantastische Street Art Malereien und Graffitis.

Auf meinen vielen Reisen ist mir in den letzten Jahren diese Kunst sehr ans Herz gewachsen. Egal ob z.B. an Gebäuden, Bauzäunen oder Telefonzellen – Street Art und Graffitis können sehr sehr schön und kunstvoll sein und haben das bestimmte „Etwas“. 

Cemitério dos Prazeres – Friedhof der Freuden

Ein Traum für jeden Urbexer! Der Cemitério dos Prazeres in Lissabon wurde im Juni 1833, infolge einer Cholrea-Epidemie, als öffentlicher Friedhof gebaut. Die Epidemie forderte tausende Tode, und zwang die Behörden aus medizinisch-hygienischen Gründen, bis dahin beliebte Begräbnisse neben den meist zentral gelegenen religiösen Einrichtungen nicht mehr zuzulassen. 

Der Name gibt oft Anlass zu Diskussionen: „Cemitério dos Prazeres“ heißt übersetzt „Friedhof der Freuden“. Der Name geht vermutlich auf ein gleichnamiges Anwesen an dieser Stelle zurück, das als Ausflugspark diente in den Jahrzehnten vor dem Friedhofsbau. Die Grabmäler spiegeln sowohl Geschmack als auch materielle Möglichkeiten der Bürger vor allem des 19. Jahrhunderts wieder. 

 

Lissabon – Die Stadt des Fado und des Lichts

Lissabon – Die westlichste Metropole des europäischen Festlandes und Hauptstadt Portugals! Wer hier hin reist, wird überrascht sein. Ein Streifzug durch die Stadt ist wie eine Reise in einer Zeitmaschine.

So findet man Erinnerungen an die Zeit der Römer, dem Mittelalter oder der Kolonialära im Kontrast zu Neubauten. Alte Krämerläden stehen neben gestylten Cafés und Restaurants, Fischverkäuferinnen zwischen Konsumtempeln und Bürgerhäusern mit Stuckfassaden … kurz gesagt eine interessante Stadt, die in kein Schema passt.