St. Andrew’s Cemetery

Die Pfarre St. Andrew gilt als die kleinste auf der Kanalinsel Guernsey. Die alten Gräber erzählen von einer längst vergessenen Zeit. Komischerweise habe ich kaum Gräber aus dem 1. und 2. Weltkrieg gefunden, dafür viele aus dem 18. Jahrhundert. Leider habe ich über den Friedhof und seine Geschichte nichts erfahren können.

Siehe auch:

German Underground Hospital, Candie Road Cemetery mit Victoria Tower, Kanalinsel GuernseyClarence BatterieGarnisonsfriedhof Fort George, Fort Hommet

Garnisonsfriedhof Fort George

Der Soldatenfriedhof an der ehemaligen Festung Fort George auf Guernsey ist die letzte Ruhestätte von 111 deutschen Soldaten. Daneben ruhen 24 britische und ein kanadischer Soldat, hauptsächlich aus dem Ersten Weltkrieg. Der Friedhof gehört dem Kriegsministerium und enthält Gräber aus beiden Weltkriegen. Die Commonwealth War Graves Commission führt alle 136 Militärgräber auf dem Friedhof auf, egal, welcher Nationalität die dort Beerdigten waren.

Siehe auch:

Candie Road Cemetery mit Victoria Tower, Kanalinsel GuernseyClarence BatterieGerman Underground Hospital

Candie Road Cemetery mit Victoria Tower

In der Hauptstadt von Guernsey, in St. Peter Port, existiert unweit des berühmten Victoria Towers ein wunderschöner alter Friedhof genannt „Candie Road Cemetery“.

Viel ist über den Friedhof nicht bekannt, dafür aber über den Tower. Dieser wurde 1846, zu Ehren des Besuchs von Königin Victoria und Prinz Albert, errichtet und prägt heute auch noch das Stadtbild. Da just zu diesem Zeitpunkt auch ein öffentlicher Garten rund um das Monument entstand, gehe davon aus dass der Friedhof ungefähr zur gleichen Zeit entstand.

Siehe auch:

Kanalinsel GuernseyClarence Batterie, German Underground Hospital

Saint Brelade Cemetery

Einen wunderschönen alten Friedhof auf den Kanalinseln entdeckt. Angesichts einer stetig wachsenden Anzahl an Bewohnern musste in der damaligen Zeit auch vermehrt Grabstätten gebaut werden, so auch in diesem Falle.

Die ersten Gräber stammen aus der Zeit um 1810. Bis Ende der 1950iger Jahre wurde dieser Teil noch genutzt, bevor ein neuer Teilbereich erschlossen wurde. Die rauen Winde, das extreme Wetter und der Zahn der Zeit setzen den Grabstätten besonders zu und sorgen für eine interessante, teils mystische Ausstrahlung.

 

Cemitério de Agramonte

Ich und meine Friedhöfe … ich weiß auch nicht warum mich alte Ruhestätten immer so in den Bann ziehen 🙂

Der Cemitério de Agramonte ist der städtischer Friedhof in der portugiesischen Stadt Porto und wurde 1855 nach einer Choleraepidemie angelegt. 1869 wurde er als moderne Friedhofsanlage neu organisiert, ab dieser Zeit entstanden die aufwendigen Grabmale, die den Friedhof bis heute prägen.

Wie schon beim Cemitério dos Prazeres – Friedhof der Freuden in Lissabon gut zu sehen, werden die aufwändigen Grabmäler über viele Generationen betreut. Die kleinen Grabzugaben lassen erkennen welche Vorlieben der ein oder andere hatte bzw. welchen Beruf er früher ausgeübt haben muß.

 

Friedhof einer Steinkohlenzeche

Unweit einer stillgelegten Steinkohlezeche befindet sich der Friedhof dieser kleinen Stadt. Hier befinden sich u.a. auch die alten, teils völlig zerfallenen Gräber der ehemaligen Kumpel, die in der Zeche ihr Leben verloren haben.

Vergessene russische NS-Gedenkstätte

Ein Zufallsfund in einem Waldgebiet einer Großstadt – eine kleine russische Gedenkstätte… völlig verlassen, völlig ungepflegt. Erst nach vielen Stunden Recherche konnte ich etwas herausfinden. 

Hierbei handelt es sich um eine Gedenkstätte für insgesamt 74 sowjetische Bürger die während der nationalsozialistischen Herrschaft (1941 – 1945), in Gefangenschaft,  ermordet wurden. Die Gedenkstätte befindet sich an der Stelle eines Massengrabs und ist lediglich durch einen kleinen, defekten Jägerzaun geschützt … die Gestaltung erinnert an einen kleinen Friedhof.