Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Sport und Freizeit

Im vorerst vierten und letzten Teil gibt es eine bunte Mischung aus Freizeitaktivitäten, die in der verbotenen Stadt für Abwechslung im tristen militärischen Alltag sorgten. Dazu gehören u.a. der imposante Theatersaal samt seiner Nebengebäude, ein Ballsaal, ein Filmvorführraum und das große Schwimmbad, in welchem seit 1994 keiner mehr seine Bahnen gezogen hat. Hinzu kommen noch diverse Wirtschaftsräume sowie das große Heizwerk für Warmwasser.

Final muss ich sagen, dass mich die „verbotene Stadt“ mächtig geflasht hat. Ich habe nur einen Bruchteil des riesigen Areals gesehen und ein neuerlicher Besuch sollte in Angriff genommen werden.

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Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Haus der Offiziere

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kommandantenwohnhaus

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kasernengebäude

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kasernengebäude

Im dritten Teil der „verbotene Stadt“ gibt es einen Querschnitt diverser Kasernengebäuden. Zum einen befinden sich hier die Infanterieschule, eine kleine Werkstatt, diverse Wirtschaftsgebäude, die Offizierslehranstalt und das Exerzierhaus, welches später als Theatersaal genutzt wurde.

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Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Haus der Offiziere

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kommandantenwohnhaus

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Sport und Freizeit

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kommandantenwohnhaus

Im zweiten Teil der „verbotene Stadt“ zeige ich heute das Kommandantenwohnhaus des, letzten Oberkommandierenden der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland, Matwei Prokopjewitsch Burlakow. Der russische Generaloberst lebte dort von 1990 – 1994. Die repräsentative „Villa Burlakow“ wurde von 1911 bis 1914 erbaut und steht heute zum Verkauf.

Burlakow selber war ein hoch dekorierter Kommandant, der insgesamt 42 Jahre für das russische Militär diente. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Deutschland war er stellvertretender Verteidigungsminister der Russischen Föderation, wurde aber bereits wenige Monate später durch Präsident Boris Jelzin von seinen Pflichten entbunden und entlassen. Am 8. Februar 2011 verstarb Burlakow in Moskau.

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Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Haus der Offiziere

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kasernengebäude

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Sport und Freizeit

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Haus der Offiziere

Eine „verbotene Stadt“ mitten in Deutschland – ein Abenteuerspielplatz für Lost Places Fotografen! Der ehemals größte Schieß- und Versuchsplatz Preußens wurde ursprünglich 1872 erbaut und im ersten Weltkrieg als Lager für vorwiegend muslimische Kriegsgefangene (bis zu 30.000 Personen) genutzt. Später übernahmen die Nationalsozialisten die Gebäude und erweiterten das Gelände um diverse Bunker und Militärgebäude.

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das Gelände zum Standort des Oberkommandos der sowjetischen Streitkräfte. Bis zu 35.000 Sowjets waren von 1945 – 1994 dort stationiert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Ort zu einer eigenständigen Stadt mit kompletter Infrastruktur. Auch wenn die Sowjets schon längst abgezogen sind, liegt doch noch ein Hauch Russlands in der Luft.

Im ersten Teil der Fotoserie zeige ich hier den größten Komplex auf diesem Gelände – das „Das Haus der Offiziere“ – einem schlossartigen Gebäude aus wilhelminischer Zeit. Hier befanden sich einst die Quartiere der Offiziere samt sanitären Anlagen, Fernsehstudio, Offizierscasino, Offiziersmesse u.v.m.

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Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kommandantenwohnhaus

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Kasernengebäude

Die „verbotene Stadt“ der Sowjets – Sport und Freizeit

Kleiner jüdischer Friedhof

Dieser kleine und unscheinbar wirkende jüdische Friedhof in einer kleinen Stadt beherbergt insgesamt noch 81 Grabsteine. Die ersten sind datiert aus dem Jahr 1827, der letzte aus dem Jahr 1940. Die dazugehörige Synagoge wie auch einige Häuser und Geschäfte der Juden wurden spätestens in der Pogromnacht am 9. November 1938 völlig verwüstet bzw. niedergebrannt. 1990 wurde der Friedhof in die Denkmalliste der Stadt eingetragen und von ehrenamtlicher Seite gepflegt.

 

Siedlung der Notfallhäuser

Gezeigt wird hier eine kleine Siedlung in einer Kreisstadt. Hierbei handelt es sich um eine Ansammlung von Nothäusern, die 1934 erbaut wurden. Damals herrschte eine große Wohnungsnot und mit der Errichtung von Not- und Behelfswohnungen sollten Familien eine kostengünstige Wohnmöglichkeit ermöglicht werden. In den dazugehörigen Gärten konnten die Mieter Obst und Gemüse für den täglichen Bedarf selbst anzubauen. Die kleinen Häuser sind in einem teilweisen sehr schlechten Zustand. Manche stehen bereits seit Jahren leer, es bröckelt der Putz von den Wänden oder die Farbe blättert ab.

2015 wollte der Eigentümer des Geländes die Siedlung abreißen lassen. Doch mit Hilfe des Vereins für Heimatpflege konnte dies verhindert werden und die Siedlung wurde unter Denkmalschutz gestellt. Was in Zukunft mit der kleinen Siedlung geschehen wird ist bis dato völlig offen. 

Giant Machines

Die beiden hier gezeigten Großmaschinen, der Schaufelradbagger und der Absetzer (oder auch Bandabwurfgerät genannt) , stammen aus  der Hochzeit des Braunkohletageabbaus im Osten der Republik. Vor vielen Jahren wurden sie still gelegt nachdem ihre Dienste nicht mehr benötigt wurden.

Leipzig – Stadt im Dazwischen

Leipzig ist ein Phänomen – vielfältig und kaum in Worte zu fassen. Die sächsische Metropole hat viele Beinamen. Mal ist sie die Messestadt, Universitätsstadt, Handelsstadt, Stadt der Dichter und Denker, Stadt der Literatur und der Musik, Stadt der Friedlichen Revolution und Stadt der freien Räume oder gar Stadt der coolen Leute. 

Die Stadt hat so viel zu bieten, dass es kaum möglich ist, alles bei einem Besuch zu entdecken. Wunderschöne Bauwerke, Schlösser und Herrenhäuser, alte Industriegebäude aus dem 19. und 20. Jahrhundert die eine neue Bestimmung gefunden haben, Brücken, eine wunderschöne Innenstadt samt Altstadt sowie zahlreiche Galerien, Kneipen und Passagen laden zum Verweilen ein. Aber seht selber!

Dresden – Das Florenz an der Elbe

Ein kleiner Querschnitt durch die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsens. Dresden zeichnet sich durch ihre wundervolle Architektur der rekonstruierten Altstadt aus. Sie trägt den Beinamen „Elbflorenz“ aufgrund der ähnlichen Architektur und des Stadtbildes. Gut zu sehen ist dies z.B. anhand der barocken Frauenkirche, der dem Schloss Versailles nachempfundenen Zwinger oder auch der erhabenen Semperoper.

Die Natur- und Kulturlandschaft Dresdner Elbtal zieht sich fast 20 km entlang des Stadtgebietes. An der breitesten Stelle vor den Toren Dresdens werden die Elbwiesen durch die Waldschlößchenbrücke unterbrochen, weshalb die UNESCO das Elbtal 2009 nach jahrelangem Streit von seiner Welterbeliste strich.

Dresden ist sehr sehenswert, aber mein persönliches Highlight ist das „blaue Wunder“, eine Stahlbrücke, die zwei Stadtteile miteinander verbindet.  Blaues Wunder heißt die Konstruktion, weil sie angeblich von alleine Blau geworden ist und weil sie den 2. Weltkrieg fast ohne Schaden überstanden hat.

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Trinitatiskirche

 

Trinitatiskirche

Nicht richtig lost, aber ein Gebäude mit Geschichte. Die Trinitatiskirche ist ein als Ruine erhaltenes Kirchengebäude in Dresden. Die Kirche wurden von 1888 – 1893 erbaut und war die Heimat der Trinitatisgemeinde. Bei der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 brannte das Kirchenschiff völlig aus. Der Dachstuhl und die Innenausstattung wurden vollständig zerstört. Nur der Turm samt Geläut wurde wenig beschädigt. Nach vielen Jahren Kampf und Mühen wurde die Kirche enttrümmert und teilweise wieder hergestellt. Heute finden in der Ruine gelegentlich Messen, Konzerte und andere Veranstaltungen statt.