Norderney

Die Ostfriesische Insel Norderney steckt voller Highlights und interessanter Eindrücke. Salzwiesen, feine Sandstrände, eine tolle Landschaft, wunderschöne Bauwerke und natürlich das Inselleben bieten eine urgemütliche Konstellation. Genießt die Impressionen dieser kleinen Insel 🙂

Fotos zeigen Schönheit des Verfalls

03. Mai 2019

Die WAZ berichtet über die 8. urbEXPO im leerstehenden Keller der Schlegel Brauerei in Bochum.

Christuskirche Bochum: urbEXPO 8 – Vielfalt des Verfalls

01. Mai 2019

Artikel auf der Homepage der Christuskirche Bochum zur diesjährigen Vernissage der Fotografie-Ausstellung urbEXPO 8 im Schlegel-Haus.

8. urbEXPO – Internationale Fotografieausstellung zum Thema Lost Places und Ästhetik des Verfalls

Impressionen von der 8. urbEXPO, Europas größte Fotografieausstellung zu den Themen Verlassene Orte und Ästhetik des Verfalls.

19 Fotografen und Künstler zeigen im Rahmen der urbEXPO 8 ihre fotografischen Positionen zu den Themen Verlassene Orte und Ästhetik des Verfalls.

Erstmals in der Geschichte der urbEXPO wird ein Publikumspreis ausgelobt: Die Besucher der Ausstellung stimmen über die beste Serie ab. Der Gewinner des Publikumspreises wird am 19. Mai 2019 um 18 Uhr in den Ausstellungsräumen bekannt gegeben.

19 Fotografen und Fotografinnen sind mit ihren Bildserien auch in diesem Jahr wieder vertreten: Michael Berndroth , Andrea Bienert, Kathrin Broden,
Angela Carle, Nicole Felgenhauer, Jeannette Fiedler, Oliver Gerhard, Katharina Haney, Marion Kehren, Annette Liese, Mona Moraht, Erik Oettinghaus, Jens Perkiewicz, Kristina Salm, Frederik Schildberg, Christian Schmöger, Ivo Stalder, Iris Wieschermann und Roman Zeschky.

Mehr Informationen unter: http://www.urbexpo.eu

Vintage Waterworks

Dieses alte Klärwerk gehört definitiv zu den Top-Locations!

Das stillgelegte Wasserwerk im Jugendstil wurde 1909 vom Architekten Georg Bruggaier entworfen und erbaut. Bis ca. 1962 diente es der Regulierung des Abwasserstroms. Besonders sehenswert sind dabei die aus Eisen gefertigten Konstruktionen der Kettenzüge und der Gusseiserne Platten in der großen Klärhalle. Danach wurde die Reinigung außer Betrieb gesetzt und bis 1980 als Pumpstation umgenutzt. Nach einem kurzen Zwischenspiel in dem Künstler dort Einzug hielten stand der gesamte Komplex nun fast 20 Jahre leer. Im vergangenen Jahr kaufte nun ein Essener Unternehmen dieses wunderschöne Anwesen und haucht ihm nun neues Leben ein.

Insgesamt gehören zu diesem unter Denkmalschutz stehenden Komplex die große Klärhalle inkl. Hochwasserpumpwerk, eine kleine Maschinenhalle, das Bremsberghaus, ein Betriebsleiterwohnhaus aus dem Jahre 1922 und einem vorgelagerten Schieberhaus.

Joana

Mein erstes Fotoshooting im Genre „Peoplefotografie“ und was liegt da näher als dies in einem verlassenen Wasserwerk durchzuführen?  😎 

 

Heizkesselfabrik

Das ursprünglich als „Herd- und Ofenfabrik Gebrüder Dinsing“ gegründete Werk blickt auf eine lange Geschichte zurück. Zwischen 1898 – 1909 wurde ein Großteil der Gebäude erbaut. Zwischenzeitlich waren hier mehr als 50 Personen beschäftigt. Die Dinsing-Werke gingen 1971 in Konkurs.

Ab 1976 nutzte Rapido, eine Firma für Wärmetechnik, das Gelände. Wenn die Recherchen stimmen, wurde das Anwesen ca. 2005 an  „Ferroli“, einem italienischen Hersteller von Heizungen, verkauft. Diese wollten hier ihre Deutschlandvertretung aufbauen. Ende 2010 wurde der Standort verlegt und 2012 gänzlich geschlossen. Seitdem zerfielen die Gebäude zusehends. Sprayer, Kabel- und Kupferdiebe und viele andere tobten sich hier aus. Das Inventar wurde größtenteils ausgeräumt und mehrere Brände setzen der Immobile so zu, dass sich die Stadt in diesem Jahr dazu gezwungen sah einen Großteil der denkmalgeschützten Gebäude abzureißen. 

Tante Paulas Haus

Mitten in einer kleinen Siedlung liegt dieses kleine, fast unscheinbare Häuschen. Seit vielen Jahren steht es nun leer und dennoch hat es etwas magisches, fast mystisches an sich. Das Haus von Tante Paul war viele Jahrzehnte Lebensmittelpunkt einer Großfamilie aus einer längst vergessenen Zeit. Nur noch wenige Relikte lassen den Besucher in Erinnerungen schwelgen.

 

Betonmischwerk

Der einstige Großanbieter für Transportbeton, Stahlfaserbeton, Fließestrich, gegründet 1961, war über viele Jahre einer der größten Anbieter in diesem Bereich. Doch nach einer Fusion und Umstrukturierung verschwand das Unternehmen gänzlich vom hiesigen Markt. Auch dieses kleine Betonmischwerk in einer Kreisstadt wurde viele Jahre stetig genutzt. Nun steht es bereits seit einigen Jahren leer und wartet auf die finale Entscheidung.