Friedhof einer Steinkohlenzeche

Unweit einer stillgelegten Steinkohlezeche befindet sich der Friedhof dieser kleinen Stadt. Hier befinden sich u.a. auch die alten, teils völlig zerfallenen Gräber der ehemaligen Kumpel, die in der Zeche ihr Leben verloren haben.

Preventorium Dolhain

Dieser lost place ist in der Szene bekannt wie ein „bunter Hund“, aber genauso unspektakulär, hässlich und wirklich keine Reise wert.  🙁

Beim Preventorium Dolhain handelt es sich um ein 1955 eröffnetes TBC-Sanatorium in Belgien, welches schön am Stadtrand gelegen ist. Hier wurden meist Kinder mit TBC-Fällen zur Prävention untergebracht. Zu dieser Zeit hatte das Sanatorium bis zu 150 Belegbetten. Bedingt durch die weitgehende Eindämmung der Tuberkulose in den 80iger Jahren war der Betrieb nicht mehr rentabel, was letztlich zur Schließung der Einrichtung führte.

Danach wurde die Einrichtung eine Zeit lang als Wohnheim für Asylanten genutzt. Da das Gebäude komplett entkernt wurde, ist leider nichts mehr vom Interieur der Therapie-Einrichtungen zu erkennen … schöne Motive daher Fehlanzeige. Es gab zwar immer wieder Ideen den Komplex anderweitig zu nutzen, aber bis heute ist nichts geschehen.

 

La Textile de Pepinster

Ein weiteres Beispiel der längst verstorbenen Textilindustrie in Belgien. Die 1838 erbaute Spinnerei (mit eigener Dampfmaschine) entstand in der Blütezeit der Textilindustrie und galt zu diesem Zeitpunkt als eine der größten ihrer Art. 1881 kam eine Kammgarnfabrik hinzu, und ab 1902 wurde die Elektrizität genutzt. 1939 wurde das Areal durch einen Brand zerstört und, bedingt durch den Zweiten Weltkrieg, erst 1946 wieder errichtet.

1962 wurde die Fabrik mit dem gesamten Gelände von einem deutschen Industriellen übernommen, aber 1976 endgültig stillgelegt. Danach zogen hier diverse Kleinbetriebe ein. Ein Großteil der Hallen wurde 2012 abgerissen. Lediglich die tolle Fassade steht unter Denkmalschutz.