Eisenbahnbrücke W.

Diese hier gezeigte historische Eisenbahnbrücke wurde zwischen 1871 bis 1874 erbaut und war zeit ihres Bestehens die nördlichste Rheinbrücke in Deutschland.  Aufgrund besonderer Auflagen der preußischen Militärverwaltung erfolgte der Bau in einer besonders massiven Ausführung. So waren an beiden Uferpfeilern insgesamt 4 Wehrtürme mit 1,5 Meter dickem Ziegelmauerwerk verbaut. 

Auf beiden Seiten des Rheins errichtete man im Ersten Weltkrieg zur Verteidigung des Brückenkopfes Betonbunker. Diese wurden 1921 auf Anordnung der Alliierten gesprengt. Ende des 2. Weltkrieges war die Brücke die letzte Rückzugslinie der Wehrmacht während der Eroberung des linken Niederrheins. Am 10. März 1945 sprengten deutsche Pioniere die Eisenbahnbrücke – drei Tage nach Eroberung der Ludendorff-Brücke bei Remagen durch US-Truppen. Die Brücke wurde nach dem Krieg nicht wiederaufgebaut.

HMS Crested Eagle

Überreste der HMS Crested Eagle (erbaut 1925) einem ehemaligem Raddampfer, der im zweiten Weltkrieg als Minensuchboot eingesetzt wurde. Bei der Schlacht um Dünkirchen (26. Mai bis 4. Juni 1940) wurde das Schiff, wie zahlreiche andere auch, zur Evakuierung von britischen und französischen Soldaten eingesetzt. Unter dem Codenamen „Operation Dynamo“ wurden über 338.226 Soldaten gerettet, als die deutsche Wehrmacht die Hafenstadt eingekesselt hatte. Genau in dieser Phase wurde die Crested Eagle von einem gegnerischen Geschoss getroffen und sank.

Giant Machines

Die beiden hier gezeigten Großmaschinen, der Schaufelradbagger und der Absetzer (oder auch Bandabwurfgerät genannt) , stammen aus  der Hochzeit des Braunkohletageabbaus im Osten der Republik. Vor vielen Jahren wurden sie still gelegt nachdem ihre Dienste nicht mehr benötigt wurden.

Autoskulpturenpark – Car sculpture park

Oje, da blutet einem fast das Herz wenn man den Verfall dieser wunderschönen Fahrzeuge sieht … ABER … dieser private Autoskulpturenpark hat einiges zu bieten.

50 Traumfahrzeuge  und einiges andere aus dem Jahre 1950, eingebettet in den Wald, präsentieren die Macht der Natur, die letztendlich doch über alles siegt. Jedes der Objekte, symbolisiert ein Stück Geschichte. Ein Stück Rennstrecken Steilkurve auf dem sich historische Jaguar und Porsche ein letztes ewiges Rennen liefern. Ein Rest der russischen Weltmacht, ein Moskovich Baujahr 1950 symbolisiert halb verschüttet den Untergang seines Landes. Ein 11 CV, die Gangster Limousine, die Jahrzehnte einem französischem Polizeichef gehörte. Herrlich, Kunst einmal anders!  🙂

Pommeswagen HY 72

Eine kleine Augenweide am Straßenrand, ein Kleintransporter (umgebaut als Pommeswagen) der Marke Citroën HY 72. Der frontgetriebene Lieferwagen H wurde auf dem Pariser Autosalon 1947 vorgestellt, ein Jahr vor dem 2CV. Bei diesem Oldtimerbus handelt es sich um einen Citroën Marke HY72 von 1964. Leider verfällt er zusehends und läßt jedem Oldtimerfan das Herz bluten

Friedhof der Armeefahrzeuge

Was einem manchmal so vor die Füße fällt ist wirklich interessant. Eigentlich war ich auf dem Weg zu einem besonderen Lost Place, als mir dieser Friedhof der meist russischen Armeelastwagen und -transporter in die Quere kam.  😈

Leider hatte ich wenig Zeit und konnte keine intensive Inspektion der Fahrzeuge vornehmen, aber trotzdem hier ein paar Eindrücke.

Hartziel S.

Im äußersten Westen der Republik liegt der sogenannte StOÜbPl = Standortübungsplatz. Hier stehen knapp 190 ha Fläche für die Ausbildung zur Verfügung. Die dort zu sehenden Panzer waren in den 50er und 60er Jahren bei der Bundeswehr in Verwendung.

Bemerkenswert ist, dass auf dem Gelände heute noch verschiedene Überreste von Befestigungsanlagen zu finden sind. Hier zeugen Bunker und Panzersperren vom Westwall aus den 1930er Jahren.

Ausgediente Eisenbahnbrücke

Seit mehr als 10 Jahren ist über diese Brücke schon kein Zug mehr gefahren und wird es wohl auch weiterhin nicht mehr tun. Inmitten eines Stadtteils einer großen Ruhrgebietsstadt warten die Anwohner nun darauf, dass Stadt und Politik eine Lösung finden.

Case-IH 640

Dieser alte Case-IH 640 fristet ein trostloses Dasein. Gebaut wurde dieses Gefährt in der Zeit von Juli 1990 – Februar 1993 und hatte eine Höchsgeschwindigkeit von 30 km/h.  Mit Verlagerung der Produktion der A-Familie nach Doncaster in England erfolgte auch eine Überarbeitung der A-Familie. Der 640 als mittleres Modell der Baureihe wurde als Nachfolger des 633 eingeführt.