Flughafen Berlin-Tempelhof

Der Flughafen Berlin-Tempelhof war einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands und nahm 1923 den Linienverkehr auf. Bis zu seiner Schließung im Oktober 2008 war er einer von drei internationalen Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin.

Der Flughafen in seiner jetzigen Form wurde von 1936 bis 1941 erbaut. Er gilt als das größte Baudenkmal Europas und ist ein Merkmal für die gewaltige Selbstinszenierung der Nationalsozialisten. Durch die die Luftbrücke von 1948/49 wurde der Airport zudem Sinnbild für die Freiheit. Tempelhof ist weltweit der einzige Flughafen, in dem die Hangars mit den Abfertigungs- und Verwaltungsräumen in einem Gebäude zusammengeführt wurden.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges wurden viele Flächen des Gebäudes für Rüstungsproduktionen genutzt. 1945 nahm die US Air Force ihren Flugbetrieb auf und gab, nach dem Ende der Luftbrücke, Teile des Flughafens für die bürgerliche Nutzung frei. 1951 begann der zivile Luftverkehr im Flughafen Tempelhof. Die Haupthalle im Flughafengebäude erhielt ihr heutiges Aussehen im Jahr 1962. Seit 2010 wird das ehemalige Flughafengelände vom Land Berlin und seinen Unternehmen verwaltet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Dominikanerkloster

Das ehemalige Dominikanerkloster von Bethanien, nahe der niederländischen Grenze, wurde im Jahr 1915 eingeweiht. Es beherbergte im Missionshaus damals straffällig gewordene und unbescholtene Frauen sowie Ordensschwestern. Ebenso lebten dort ungefähr  60 Schwestern die zu unterschiedlichen Missionen (Bau von Kinderdörfern und Jugendhilfeeinrichtungen) nach Afrika aufbrachen.

Von 1947 – 1983 befand sich dort zudem ein Heim für schwer erziehbare Mädchen und ab 1962 eine Kindertagesstätte für die Betreuung von geistig behinderten Kindern. 2003 verließ der Orden das Kloster und die Stadt kaufte das Anwesen. 

 

Jüdischer Friedhof

Dieser Jüdische Friedhof wurde im Jahre 1918 von einem namhaften Architekten entworfen und eröffnet. Insgesamt misst das Gelände über 44.000 m², Teile werden auch noch heute genutzt. Tausende von Gräbern befinden sich auf diesem Gelände, manchmal künstlerisch verfeinert und niveauvoll gestaltet.

Fort de Tancrémont

Dieses sehr gut erhaltene Anlage wurde im Jahre 1936 erbaut und war das kleinste der Forts des erweiterten Festungsringes rund um Lüttich. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage wegen des bei Eben-Emael erfolgreich verlaufenden deutschen Angriffes nicht mehr weiter behelligt, konnte sich daher bis zum 29. Mai 1940 gegen die deutsche Wehrmacht behaupten und ging als das „Fort, dass sich nicht ergeben wollte“ in die Geschichtsbücher ein.

Die Festung, die übrigens in einem sehr guten Zustand ist, hat die Form eines Vierecks und unterhielt damals für die Hauptbewaffnung 2 x 2 Kanonen 75 mm, 3 Mörser 81 mm (Typ Miss 32 Maginot), 4 Panzerabwehrkanonen 47 mm und 37 Maschinengewehre. Insgesamt ist die Festung fast 2km lang und knapp 30m tief.

Das Fort wir von einem kleinen Verein gepflegt und ist zwischen Mai – Oktober jeweils am 1. Sonntag des Monats zwischen 13:00-17:00Uhr zu besichtigen. Nähere Einzelheiten erhaltet ihr unter: http://www.fort-de-tancremont.be/contact-nl.html

Street Art & Graffiti round the world part 3

Auch im abgelaufenen Jahr habe ich wieder die ein oder andere Sehenswürdigkeit der Street Art oder Graffiti-Kunst erwischt. Mit dabei viele Kunstwerke vor allem aus Köln und Nikosia.

Tierisches 2

Stippvisite im Tiergarten Mönchengladbach Odenkirchen . Zugegeben, der Besuch ist schon etwas länger her, aber dennoch macht es immer wieder Spaß Tier zu fotografieren.

Jena die Lichtstadt

Kurztrip in die Lichtstadt Jena! Leider hatte ich nur Zeit für einen kleinen Walk durch die Stadt und konnte mir nur einen Bruchteil der Sehenswürdigkeiten ansehen.

Die deutsche Universitäts- und kreisfreie Großstadt  die zweitgrößte Stadt Thüringens. Jena ist vor allem bekannt als traditionsreicher Optik- und Photonikstandort und gilt als die Wiege für die optische Industrie in Europa.

Old Theletra

Über eine schmale Passstraße erreiche ich den zypriotischen Ort „Old Theletra“. Nach einem schweren Erdbeben und dem anschließenden Erdrutsch, musste das kleine Bergdorf 1980 auf Anraten der Geologen aufgegeben werden.

Während sich die meisten Bewohner auf einem höher gelegenen Hügel des heutigen „New Theletra“ niederließen, weigern sich einige bis heute, ihre Häuser aufzugeben und sind in „Old Theletra“ geblieben. Die Häuser wurden renoviert und liegen inmitten der Ruinen des Dorfes.

Siehe auch:

Nikosia – Die letzte geteilte Hauptstadt der Welt, Zypern, Agios Sozomenos, The „sunken“ church – Die versunkene Kirche, Strandbar

Strandbar

Zufallsfund auf Zypern an einem wunderschönen Strandabschnitt mit einem genialen Ausblick aufs Meer. Weitere Informationen konnte ich leider keine bekommen, aber schade um diese schöne Location.

Siehe auch:

Nikosia – Die letzte geteilte Hauptstadt der Welt, Zypern, Agios Sozomenos, The „sunken“ church – Die versunkene Kirche, Old Theletra

Nikosia – Die letzte geteilte Hauptstadt der Welt

Nikosia oder auch Lefkosia genannt, ist die letzte geteilte Hauptstadt der Welt und bietet dem Besucher ein Blick in unterschiedliche Welten. Zwischen dem türkischen Nord- und dem griechischen Südteil kann man sich ohne Probleme mit seinem Personalausweis bewegen.

Während der Südteil wesentlich moderner erscheint, zeigt sich der Nordteil viel orientalischer – größer könnten die Gegensätze kaum sein. Quirlige Basare, die renovierte Karawanserei oder die Hauptmoschee Selimiye sind nur einige Beispiele dafür. Allgegenwärtig ist die Grenze (die sog. Greenline) die quer durch die Stadt verläuft, der Leerstand sowie die Zeugnisse des damaligen Krieges.

Siehe auch:

Zypern, Agios Sozomenos, The „sunken“ church – Die versunkene Kirche, Old Theletra, Strandbar